BZÖ-WIDMANN: Statt Kussverbot Vereinbarungen treffen

Unzulässige Einmischung der Schule in die Privatsphäre von Jugendlichen

Linz 2008-11-19 (OTS) - Als "mittelalterlich ist das Kussverbot an der Gunskirchner Hauptschule zu bezeichnen. Statt dessen sollte man besser auf vermehrte Aufklärung und den Dialog mit den Jugendlichen setzen", so BZÖ-Landessprecher Nationalrat Mag. Rainer Widmann zu den Plänen für ein nutzloses Kussverbot an der Gunskirchner Hauptschule.

Kein Verbot werde auch nur einen einzigen Kuss tatsächlich verhindern. Besser wäre es mit den Jugendlichen zu vereinbaren, welches Verhalten man im respektvollen Umgang miteinander am Schulgelände erwarten kann. Ein absolutes Kussverbot gehöre da jedenfalls nicht dazu.

"Solange es Kuschelzellen für Kriminelle in Österreichs Gefängnissen gibt, sollen Jugendliche auf Österreichs Schulgeländen zumindest auch weiter Küssen dürfen. Alles andere wäre ein Eingriff in die persönliche Freiheit und eine unzulässige Einmischung der Schule in die Privatsphäre von Jugendlichen", so Widmann abschließend.

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