FSG Haberzettl verlangt zusätzliches Geld für AMS

Krise sinnvoll nutzen, Fachkräfte jetzt qualifizieren

Wien (FSG) - "Genau so schnell wie die Schreckensmeldungen über Arbeitsplatzabbau nach und nach eintreffen, möchte ich von der Politik hören, wie sie dagegen ankämpfen wird", verlangt Wilhelm Haberzettl, Vorsitzender der Fraktion Sozialdemokratischer GewerkschafterInnen im ÖGB (FSG). "Wir haben keine Zeit, die schlechte Lage zu beklagen, wir müssen handeln." ++++

Haberzettl verlangt rasch zusätzliches Geld für das Arbeitsmarktservice, um langfristige negative Folgen für den heimischen Arbeitsmarkt zu vermeiden. "Wir müssen dem AMS jetzt zusätzliches Geld zur Verfügung stellen, damit bestehende Arbeitsplätze gesichert werden können und damit die Menschen für den Aufschwung, der wieder kommen wird, bestens ausgebildet sind."

Der FSG Vorsitzende schlägt vor, mit dem zusätzlichen Geld raschest Aus- und Weiterbildungsmaßnahmen zu finanzieren. "Wir können die schlechte Lage nutzen, um zu jammern, um die Arbeitslosigkeit zu finanzieren und warten, dass alles irgendwann von selbst besser wird. Wir können aber auch Geld in die Hand nehmen, die Menschen jetzt qualifizieren, die Krise sinnvoll nutzen und schon jetzt dafür sorgen, dass in Zukunft genügend gut ausgebildete Fachkräfte zur Verfügung stehen."

ÖGB, 19. November 2008 Nr. 92

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