AK zu ÖBB-Winterfahrplan: Betroffene müssen gehört werden

Arbeiterkammer für Abbau der Barrieren auf dem Weg zur Arbeit

Wien (OTS) - Die Arbeiterkammer fordert angesichts zahlreicher Fahrplanänderungen im Winterfahrplan der ÖBB, die Beschwerden der Fahrgäste ernst zu nehmen. Allein über 200.000 ArbeitnehmerInnen pendeln täglich nach Wien zur Arbeit. "Der Weg zur Arbeit muss für die ArbeitnehmerInnen so einfach wie möglich gemacht werden", so AK-Präsident Herbert Tumpel zur heutigen Vorstellung des neuen ÖBB-Fahrplans für die Ostregion in St. Pölten. Veränderungen insbesondere bei den Nah- und Regionalverbindungen müssen an den Ansprüchen der PendlerInnen orientiert sein.

Derzeit sammelt die AK Beschwerden über den neuen Bahnfahrplan. Gleichzeitig hat sie eine große Online-Befragung für PendlerInnen zum Thema "Hindernisse und Barrieren auf dem Weg zur Arbeit" unter wien.arbeiterkammer.at gestartet.

Der neue heute vorgestellte Fahrplan der ÖBB sieht im Nah- und Regionalverkehr der Ostregion eine Reihe von Änderungen für PendlerInnen vor, die viel Unruhe unter den Betroffenen ausgelöst haben. Aber er ist andererseits auch ein erster Schritt zu einem integrierten Taktfahrplan, der das Umsteigen für die Bahnkunden rascher und kundenfreundlicher machen soll.

"Wir werden diese Änderungen und entsprechende Beschwerden genau unter die Lupe nehmen und die Interessen der PendlerInnen sehr deutlich vertreten", kündigte Tumpel an. Schon jetzt fordert der AK-Präsident rasche Gespräche der ÖBB mit den Gemeinden, denen wichtige Verbindungen gestrichen worden sind.

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