FP-Gudenus: Deutsch als Pausensprache in Wien verpflichtend einführen

Oberösterreichische Landesschulratspräsident Fritz Enzenhofer übernimmt FPÖ Forderung

Wien, 19-11-2008 (fpd) - Die FPÖ Wien zeige sich erfreut darüber, dass nun auch in Linz durch den oberösterreichischen Landesschulratspräsidenten Enzenhofer angedacht werde, Deutsch als Pausensprache in den Schulen einzuführen. Dies sei keinesfalls als Strafe oder gar Diskriminierung für anderssprachige Schüler zu verstehen, sondern solle die Kommunikation zwischen den Kindern, als auch mit den Lehrern fördern. In der Bundeshauptstadt sei Deutsch, so wie überall in Österreich, eben die Amtssprache. Dies müsse von allen hier wohnhaften Menschen anerkannt und akzeptiert werden, so heute der Bildungs- und Jugendsprecher der FPÖ Wien, LAbg. Mag. Johann Gudenus in einer Stellungnahme.

In einigen Schulen Deutschlands in Neukölln, Kreuzberg und Wedding werde bereits mit Erfolg in den Pausen Deutsch gesprochen. Sprachbarrieren würden so langsam durchbrochen und das Erlernen unserer Sprache für ausländische Kinder durch permanente Übung und Konfrontation erleichtert. Das schlechte Abschneiden bei der PISA-Studie liege in Wien vor allem an den schlechten Sprachkompetenzen der Pflichtschüler. Gerade die Hauptschule sei mit einem besonders hohen Ausländeranteil enorm davon betroffen. Kinder mit Migrationshintergrund würden zu Hause fast ausschließlich in ihrer Muttersprache kommunizieren und auch in der Schule unterhalten sie sich zumeist auf Türkisch, Kroatisch, Polnisch und dergleichen. Wenn an den Wiener Schulen nur mehr die Deutsche Sprache geduldet werde, so würden die Defizite schnell ausgemerzt, zeigt sich Gudenus überzeugt und spricht sich abschließend dafür aus, es auf einen Versuch ankommen zu lassen. (Schluss) hn

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