Herzstillstand in Bangkok - ÖAMTC fliegt 67-jährigen Wiener nach Hause

Der ÖAMTC-Weltreise-Krankenschutz übernimmt insgesamt 165.000 Euro für Transport- und Krankenhauskosten

Wien (OTS) - Noch bevor der Urlaub für Adolfine und Franz H. aus Wien losgegangen ist, endete er tragisch: Die beiden Senioren haben sich Ende Oktober auf den Weg gemacht, um ein halbes Jahr in Koh Samui (Thailand) zu verbringen. Am 22. Oktober, in Bangkok gelandet, verpassten die Wiener ihren Anschlussflug. "Vermutlich wurde dem 67-Jährigen der Stress und die Aufregung über den versäumten Flug zu viel. Der Mann erlitt einen Herzstillstand am Gate", schildert Michael Tagunoff von der ÖAMTC-Schutzbrief-Nothilfe die Situation. "Der Wiener konnte glücklicherweise erfolgreich reanimiert und sofort in ein thailändisches Krankenhaus gebracht werden." Dort angekommen, begann eine vierwöchige intensivmedizinische Betreuung mit vielen Komplikationen.

Währenddessen standen die österreichischen Ärzte des ÖAMTC in permanenter Verbindung mit den behandelnden Ärzten in Thailand. Die lebensrettende Behandlung hat Kosten in der Höhe von rund 100.000 Euro verursacht. Erst im Laufe der Zeit stabilisierte sich der Gesundheitszustand des Mannes. Ein österreichisches Ärzteteam hat sich vor der Rückholung über die gesundheitliche Verfassung des Patienten vor Ort ein genaues Bild gemacht. Nach positiven Befund wurde der Krankenrücktransport von Thailand nach Wien vom ÖAMTC organisiert.

Ebenso, wie die medizinische Behandlung, hat sich auch die Rückholung als Herausforderung erwiesen. Gemeinsam mit dem Ärzteteam wurde der Patient in einer Spezialkabine eines Linienflugzeuges nach Frankfurt geflogen. Dort wurde der Mann von dem ÖAMTC-Ambulanzjet übernommen. Schließlich traf der Wiener in einem stabilen Gesundheitszustand heute morgen in Wien-Schwechat ein. "Der Patient wurde sofort in das Wiener Wilheminenspital überstellt", sagt Tagunoff.

Die gesamten Kosten für die Behandlung und den Transport belaufen sich auf rund 165.000 Euro. Die österreichische Krankenkasse übernimmt übrigens nur einen Bruchteil der Kosten, höchstens ein paar tausend Euro und das auch nur für Behandlungskosten und nicht für den Heimtransport. Da der Patient den ÖAMTC-Weltreise-Krankenschutz besitzt, sind die enormen Kosten für den Schutzbriefinhaber zur Gänze gedeckt.

Mehr Informationen zum Schutzbrief und Mitgliedschaft findet man unter www.oeamtc.at/schutzbrief.

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