ARBÖ: "Schifoan" am Wochenende

Falscher Transport der Skiausrüstung gefährdet Verkehrssicherheit

Wien (OTS) - "Auto winterfit machen" - am kommenden Wochenende
gibt es laut Prognosen einen Vorgeschmack auf den Winter:
Winterreifen, Schneeketten, -schaufel und -besen, Eiskratzer, Enteisungsspray für Türschlösser (in Mantel- oder Jackentasche stecken!) sowie Antibeschlagtuch sollten aus dem "Sommerschlaf" geholt werden, so der ARBÖ. Neben den weniger erfreulichen Seiten, wie vereisten und verschneiten Straßen, hat der erste Schnee auch seine positiven Aspekte: Bei vielen wird der winterliche Niederschlag, die Lust auf Pisten oder Loipen wecken. In elf Schigebieten kann dem ausgiebig nachgegangen werden, berichten die ARBÖ-Experten.

Schlechte Nachricht für alle Skibegeisterten im Osten. Die meisten offenen Schigebiete befinden sich auf Gletschern im Westen und Süden des Bundesgebietes. "Wiener Schibegeisterte müssen also leider rund 300 Kilometer Anreise in Kauf nehmen, bevor sie am nächstgelegenen Skigebiet - dem Dachstein Gletscher - über die Pisten wedeln können", so Thomas Haider vom ARBÖ-Informationsdienst.

Am Dachstein kommen aber nicht nur die Skifahrer sondern auch Langläufer auf ihre Kosten. Den meisten Schnee vermeldet mit rund 1,35 Metern der Hintertuxer Gletscher in Tirol. Die meisten der offenen Schigebiete befinden sich mit Ausnahme von drei (Dachstein Gletscher, Kitzsteinhorn und Mölltaler Gletscher) in Tirol. Auch die beiden einzigen Nicht-Gletscher-Skigebiete Obergurgl und Neustift sind in diesem Bundesland angesiedelt.

Für Informationen rund um die Schneehöhen und gespurte Loipen in den offenen Schigebieten stehen die Experten des ARBÖ rund um die Uhr unter der österreichweiten Telefonnummer 050/123-123 zur Verfügung. Online können sich Interessierte via ARBÖ-Winterline (http://www.winterline.at) informieren. Im ORF-Teletext sind die Infos auf der Seite 614 verfügbar.

Falscher Transport der Skiausrüstung gefährdet Verkehrssicherheit

Damit die Vorfreude auf's Skivergnügen nicht schon getrübt wird, bevor man über die Pisten wedelt, erinnert Dr. Ralf Hasler, Leiter der ARBÖ-Rechtsabteilung daran, dass ungesicherter oder falscher Transport der Skiausrüstung bei Gefährdung der Verkehrssicherheit ein Vormerkdelikt ist. Skifreudige Autofahrer sollten sich also der rechtlichen Konsequenzen bewusst sein, die "herumkollernde" Skier im Wageninneren nach sich ziehen können. Zusätzlich muss mit einer Geldstrafe bis zu 5.000 Euro gerechnet werden.

"Fahrzeuglenker sind dafür verantwortlich, dass mitgeführte Gegenstände niemanden gefährden und der sichere Betrieb des Fahrzeuges nicht beeinträchtigt wird. Daher müssen Skier, Skistöcke und -schuhe sowohl im Fahrzeuginneren als auch in einer Dachbox so festgezurrt oder eingekeilt sein, dass sie bei einem allfälligen Bremsmanöver nicht verrutschen können", erklärt der ARBÖ-Rechtsexperte.

Grundsätzlich sollten Skier oder Snowboards nicht im Wageninneren transportiert werden. Durch die scharfen Kanten besteht bei Bremsmanövern für Fahrzeuginsassen Verletzungsgefahr. Für sicheren und somit legalen Skitransport empfiehlt der ARBÖ drei bewährte Methoden: Magnetskiträger, fixes Grundträger-System oder Dachbox.

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