Plassnik: "Kinder sind Hoffnung und uns anvertraute Zukunft"

Außenministerin zum morgigen Tag der Kinderrechte

Wien (OTS) - "Kinderrechte sind Menschenrechte. Sie müssen in vollem Umfang eingehalten werden", bekräftigte heute Außenministerin Ursula Plassnik. "Am 20. November 1989 hat die Generalversammlung der Vereinten Nationen die internationale Kinderrechtskonvention angenommen. Dieser Tag ist eine Mahnung, den Blick für das Notwendige ebenso wie für das Unterlassene zu schärfen."

"Gegenwart und Zukunft fließen ineinander. Es geht um die Kinder in unserer Welt des Jahres 2008 und um die Grundlagen für ihr weiteres Leben. Kinder sollen in Frieden aufwachsen, um später gestaltende Mitglieder friedlicher Gesellschaften zu sein", so Plassnik. Die Außenministerin wies darauf hin, dass im Entwicklungszusammenarbeitsgesetz und im Dreijahresprogramm der österreichischen Entwicklungspolitik die Berücksichtigung der Bedürfnisse und Rechte von Kindern festgelegt ist. Die Österreichische Entwicklungszusammenarbeit (OEZA) kommt diesem Grundsatz in der Programmierung und Projektplanung sowie in der Durchführung konkreter Aktivitäten nach. Kinder werden als Partner der OEZA ernst genommen und verstärkt aktiv als Beteiligte und Mitgestalter in Maßnahmen einbezogen.

"Mädchenhandel, Kindersoldaten, Hunger, Kinderpornographie, Krankheit, physische und psychische Gewalt - kindliche Not ist rund um den Globus vielfältig", kritisierte die Außenministerin. "Oft fehlen Gesetze, oft werden diese nicht mit kompromissloser Härte vollzogen. Die Vereinten Nationen sind das wichtigste Forum für Bewusstseinsbildung und effizienten Einsatz zum Wohle der Kinder. Österreich engagiert sich auf internationaler Ebene unter anderem für die Umsetzung der Kinderrechtskonvention und anderer spezifischer Übereinkommen wie der ILO-Konventionen gegen Kinderarbeit", erläuterte Plassnik.

"Kinder sind Hoffnung und uns anvertraute Zukunft", erklärte die Außenministerin abschließend. "Wenn es um die Chancen der Heranwachsenden geht, ist Zugang zu Bildung wesentlich, er muss Mädchen und Buben gleichermaßen gewährt werden."

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