Grüne Wien: Riesenradplatzdebakel und Folgeinsolvenzen

Gretner: Baubeteiligte haben noch immer keinen Cent erhalten - Thema im Kontrollausschuss

Wien (OTS) - "Faktum ist, dass der Ausgleich bis heute nicht bestätigt ist und die geschädigten UnternehmerInnen noch immer keinen Cent der Ausgleichsquote erhalten haben. Die angekündigte Hilfestellung durch die Stadt Wien hat nicht stattgefunden und bisher wurde keinem einzigen Gläubiger geholfen", kommentiert Sabine Gretner, Planungssprecherin der Grünen Wien die aktuellen Entwicklungen nach dem verheerenden Kontrollamtsbericht zum Chaos beim Projekt Riesenradplatz. Nach dem Runden Tisch im Juni und der Ausgleichsverhandlung im August gab es keine weitere Kontaktaufnahme durch Vizebürgermeisterin Laska oder die Prater Service GmbH Geschäftsführung.

"Rätselhaft ist, dass einerseits 7,9 Millionen Euro für den Ausgleich bereitgestellt wurden, die Gläubiger aber bis dato keinen Cent erhalten haben. Bei Anlage mit 4 Prozent bringt das der Prater Service GmbH monatlich rund 26.000 Euro an Zinsen, umgekehrt müssen die Gläubiger von etwa 15 Millionen Euro anerkannten offenen Forderungen monatlich 100.000 Euro an Verzugszinsen(ca. 8 Prozent) berappen. Das ist absolut unfair, da die UnternehmerInnen durch das Projekt bereits schwer geschädigt wurden. Dieses Thema wird neben der ausführlichen Diskussion zum Kontrollamtsbericht in der morgigen Sitzung des Kontrollausschusses thematisiert werden. "Ich bin sehr gespannt, welche Ausreden Frau Vizebürgermeisterin Laska diesmal aus dem Hut zaubert. Die SPÖ zeigt leider einmal mehr ihr mangelndes Verständnis und fehlende Unterstützung für Klein- und Mittelbetrieb der Wiener Wirtschaft", so Gretner abschließend.

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