Leopoldstadt - BV Kubik nach Fahrradsicherheitsgipfel: "Unfallursachen waren im Wesentlichen Unachtsamkeit"

Bauliche Änderungen an Radwegen hätten Unfälle vermutlich nicht verhindert

Wien (SPW-K) - "Alle drei tödlichen Fahrradunfälle der vergangenen Wochen wurden beim heutigen Treffen analysiert. Dabei wurde festgestellt: durch mehr Aufmerksamkeit und durch eine bessere Ausrüstung der beteiligten Lkw hätten die Unfälle verhindert werden können", sagt der Leopoldstädter Bezirksvorsteher Gerhard Kubik. Einig waren sich alle Teilnehmer, dass Lastkraftwagen mit Zusatzspiegel für die toten Winkel und mit seitlichem Unterfahrschutz ausgerüstet werden müssen. "Das sind allerdings Forderungen, die EU-weit umgesetzt werden müssen, da am Nordwestbahnhof Lkw-Züge aus ganz Europa verkehren", merkt Kubik an.

Bei der Analyse der Unfälle wurde außerdem festgestellt, dass keine baulichen Mängel der Radwege Schuld an den Unfällen hatten. "Natürlich kann man immer etwas ändern - man muss nur darauf achten, eine Verkehrssituation nicht mit zu vielen Markierungen und Verkehrsschildern zu überreglementieren", sagt Kubik. Der Leopoldstädter Bezirksvorsteher ist sich einig mit Verkehrsstadtrat Rudi Schicker, wonach alle Verkehrsteilnehmer die geltenden Bestimmungen einhalten sollen und darüber hinaus Rücksicht vor allem gegenüber Schwächeren zeigen sollen.

BV Kubik hatte zu diesem Fahrradsicherheitsgipfel auf Bezirksebene geladen: gekommen waren Verkehrsexperten der Stadt Wien, Vertreter von ARBÖ, ÖAMTC, Argus, IG-Fahrrad, VCÖ, Polizei und politische Vertreter aller Fraktionen des Bezirks.
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