Gradauer: Steuerentlastung wegen vorangegangener rot-schwarzer Budgetpolitik dringend notwendig

Aufschwung der letzten Jahre nicht für eine strukturelle Konsolidierung des Haushalts genutzt worden

Wien (OTS) - Zu den bekannt gewordenen Plänen zur steuerlichen Entlastung der Bürger diagnostiziert FPÖ-Budgetsprecher NAbg. Alois Gradauer, dass es die Budgetpolitik der Bundesregierung unerklärlicherweise verabsäumt habe, in den Wirtschaftsboomjahren 2006 und 2007 einen Haushaltsüberschuss zu erzielen. "Jetzt bekommt Österreich die Rechnung präsentiert, weil die SPÖ-ÖVP-Regierung den Aufschwung der letzten Jahre nicht für eine strukturelle Konsolidierung des Haushalts genutzt hat."

"Die FPÖ fordert ein solchermaßen geschneidertes Konjunktur- bzw. Entlastungspaket für die Bürger, dessen Ausrichtung primär auch eine Entlastung der Familien durch Einführung eines Familiensteuersplitting-Modells vorsieht. Weiters beinhaltet das FPÖ-Paket die Beseitigung der kalten Progression durch eine regelmäßige Valorisierung der Tarifstufen", so Gradauer. Selbstverständlich plädiere die FPÖ auch für eine Senkung der Steuersätze, insbesondere die Senkung des Eingangssteuersatzes von 38,33% auf höchstens 25% sei ausdrückliches Ziel. Und die Erhöhung der Tarifstufe, ab welcher der Spitzensteuersatz einsetze, solle von derzeit 51.000 Euro auf 80.000 Euro erhöht werden, formuliert der freiheitliche Budgetsprecher die wesentlichsten Punkte des freiheitlichen Steuersenkungsprogramms. Das vorgesehene Paket von Rot und Schwarz sei jedenfalls eindeutig zu gering. Das Volumen von 2,3 Mrd. Euro werde keinesfalls ausreichen, um eine nachhaltige Entlastung der Bürger zu gewährleisten.

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