Eventagenturen rüsten sich für stürmischere Zeiten

Brancheninitiative Eventnet.Austria zur Qualifizierung der Mitgliedsbetriebe - Span: "Fachverband unterstützt diese Serviceplattform einer aufstrebenden Berufsgruppe"

Wien (PWK874) - Die gegenwärtige Finanzkrise sorgt auch in der Eventbranche für wirtschaftlich stürmischere Zeiten. Dem will die Branche mit einer stärkeren Betonung der Qualifizierung begegnen, was den beteiligten Unternehmen gerade in solchen Zeiten einen Wettbewerbsvorsprung verschaffen kann, erklärte der Obmann des für Eventagenturen zuständigen Fachverbandes der Freizeitbetriebe in der WKÖ, Komm.Rat Gerhard Span, heute, Dienstag, auf der Jahrespressekonferenz der Brancheninitiative Eventnet.Austria.

Span betonte die Bedeutung einer fundierten Qualifizierungsoffensive, wie sie Eventnet.Austria mit Angeboten zur Aus- und Weiterbildung, der TÜV-Zertifizierung nach ISO-Standards und begleitenden Aktionen verkörpert. Eventnet.Austria, eine unabhängige Interessensvertretung aller österreichischen Event- und Veranstaltungsunternehmer, konstituiert sich innerhalb der Wirtschaftskammer Österreich und wird durch Bundessprecher Bernhard Schösser und seine beiden Stellvertreter Gert Zaunbauer und Corino Fabiani repräsentiert.

"Nur auf dem Weg der Qualifizierung kann das rege Wachstum der Eventbranche mit den Qualitätserfordernissen Schritt halten", sagte Span und erinnerte daran, dass sich die Zahl der Eventagenturen von 1.450 zu Beginn dieses Jahrzehnts auf heute 3.644 Betriebe erhöht hat. "Deshalb unterstützt der Fachverband der Freizeitbetriebe Eventnet.Austria als Serviceplattform für eine aufstrebende und professionelle Berufsgruppe".

Über die besonderen Herausforderungen einer derart schnelllebigen Branche berichtete der Bundesgeschäftsführer des Veranstalterverbandes Österreich, Andreas Hüttner. Vor allem die heimischen Gastronomen sieht Hüttner mit ständig neuen gesellschaftlichen und technischen Trends konfrontiert. "Beispiele solcher Entwicklungen sind der Trend zu Hüttengaudi- oder Après Ski Clubbings in Wiener Innenstadtlokalen oder die Verwendung digitaler Musik, woraus sich neue urheberrechtliche Konsequenzen ergeben".

Neuerungen gibt es beim Zertifizierungsprozess für Event- und Veranstaltungsmanager. Mit dem Anlaufen der Zertifizierungen in den Bundesländern wurden nun, so Bundessprecher Schösser, fixe Zertifizierungstermine (jeweils im April und im November) festgelegt. Zusätzlich wurde für alle "Langgedienten" im Veranstaltungsgeschäft eine Übergangsregelung zur Auszeichnung zum "Certified Eventmanager" eingeführt. Wer bis 31.3.2009 bereits zehn Jahre den Gewerbeschein besitzt, kann die Zertifizierung auch ohne theoretische Ausbildung beantragen.

Diesjähriger Kooperationspartner von Eventnet.Austria ist die Salzburger Fachmesse "liveCOMM" (für Live-Kommunikation, Event- und Online-Marketing). Im Rahmen der liveCOMM wird am 3. Dezember auch die offizielle Zeugnisvergabe für die nächsten zu ehrenden Certified Eventmanager und Eventmaster über die Bühne gehen. (hp)

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