Grosz zu AT&S: Roter Wirtschaftsberater Androsch ist Herr ohne Scheu und Gewissen

Voves aufgefordert, "Freund Androsch" von Indien-Plänen abzubringen - Mittelstandsfond für die Steiermark gefordert

Wien (OTS) - "Androsch ist offensichtlich ein Herr ohne Scheu und Gewissen. Die heutige Entscheidung von AT&S, den österreichischen Arbeitnehmern vor Weihnachten sprichwörtlich einen ‚Tritt in den Hintern’ zu versetzen, um die Produktion nach Indien zu verlegen, zeigt einmal mehr die brutalste Seite sozialistischer Wirtschaftspolitiker", kritisiert steirische BZÖ-Chef Abg. Gerald Grosz in einer Reaktion zur faktischen Schließung des Werks AT&S in Leoben. "Angesicht der Kündigungswelle bei AT&S stellt sich die berechtige Frage des Steuerzahlers, warum wir dem Wirtschaftsberater von Voves jahrelang auf Kosten des Steuerzahlers ‚durchgefüttert’ haben", tobt Grosz und fordert von LH Voves "umgehend seinen Freund Androsch von diesen unverständlichen Verlagerungsplänen nach Indien abzubringen."

Nach dem Fiasko bei Epcos, Magna, Thyssen und ATB sei diese Meldung der nächste Schlag ins Gesicht der steirischen Arbeitnehmer. "Hinter den Buchstaben AT&S stehen in Zukunft Arbeitslose und Menschen, die in ihrem Schicksal vollkommen allein gelassen werden. Bürger, die von der Werkbank zum Strickkurs des Arbeitsmarktservice geschickt werden", so Grosz, der endlich Taten statt schöner Sonntagsreden fordert.

"Das, was wir derzeit in erleben und das was auch Österreich und damit die Steiermark trifft, ist der Zusammenbruch eines weltweiten Pyramidenspiels. Die Gewinner der Pyramide sind - wie es Androsch zeigt - auf dem Weg über alle Berge", kritisiert Grosz. Nun seien Taten statt Worte gefragt. Grosz: "Wir brauchen einen steirischen Mittelstandsfonds, der die einzig ehrlichen und stützenden Klein- und Mittelbetriebe in einer Zeit unterstützt, wo die Banken in ihrem eigenen Morast, in ihrem Dreck der Devisengeschäfte untergehen." Wichtig ist ihm eine Flat Tax Regelung, "ein einheitliches niedriges Steuersystem, dass es den Menschen, den Unternehmen und den Arbeitnehmern endlich wieder ermöglich, ihr hart verdientes Geld auch konsumieren und investieren zu können."

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