Beatrix Karl erinnert: Unerfreuliche Uni-Situation ist erst durch Beschlüsse am 24. September entstanden

Wissenschaftsministerium sucht nun gemeinsam mit den Universitäten praktikable Lösungen

Wien (ÖVP-PK) - Dem Wissenschaftsminister den Schwarzen Peter zuschieben zu wollen, ist einfach fehl am Platz, reagierte heute, Dienstag, die designierte ÖVP-Wissenschaftssprecherin Dr. Beatrix Karl auf die Aussendungen von Arbeiterkammer Wien und VSStÖ. "Ich erinnere vielmehr an die Plenarsitzung am 24. September 2008, wo leider weder studierenden- noch universitätsfreundliche Gesetze beschlossen wurden!", verwies die ÖVP-Abgeordnete an die damaligen Beschlüsse von SPÖ, Grünen und FPÖ. Die Beamten im Wissenschaftsministerium seien nun bemüht, gemeinsam mit den Universitäten praktikable Lösungen zu finden, "die nicht zulasten der Studierenden und der Qualität von Forschung und Lehre gehen", so Karl weiter. ****

"Die Abschaffung der Studiengebühren durch SPÖ, Grüne und FPÖ bescherte den Universitäten mit Beginn des Sommersemesters 2009 eine Finanzlücke von 150 Millionen Euro", sagte Karl und wies darauf hin, dass sich gestern auch die Senatsvorsitzenden der 21 österreichischen Unis über die künftige Entwicklung besorgt zeigten und auf die negativen Auswirkungen der Plenar-Beschlüsse hingewiesen haben.

Für Karl geht es nun darum, die Universitäten finanziell auf eine gesunde Basis zu stellen und die Studierenden nicht weiter zu verunsichern. "Die unklare Situation, die von der Arbeiterkammer und vom VSStÖ hier angeprangert wird, ist schließlich erst durch diese Beschlüsse am 24. September entstanden. Denn das bisherige Modell der Studienbeiträge mit einem sozialfreundlichen Stipendienmodell hatte sich bewährt", schloss Karl.
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