SPÖ-Konsumenteninitiative: Erfolg für 130.000 Gaskunden in Oberösterreich

Frais: "Preissenkungen bei Linz AG und Erdgas OÖ sind wichtiger erster Schritt"

Linz (OTS) - Für 130.000 Haushalte - das entspricht etwa einem Viertel der Bevölkerung Oberösterreichs - wird durch den politischen Einsatz der SPÖ das Heizen ab 15. Jänner 2009 wieder billiger. "Die jetzige Preissenkung ist ein doppelter Erfolg - sie kommt früher also zuvor von den Gasversorgen angekündigt und eine zweite Senkung wurde zusätzlich noch für das Frühjahr 2009 in Aussicht gestellt", betont SP-Klubobmann Dr. Karl Frais. Als die SPÖ ihr offensives Engagement für günstigeres Gas in Oberösterreich startete, gab es als erste Reaktion nur die vage Ankündigung einer einzigen Preissenkung im Zeitraum Februar/März 2009.

"Es ist ein erster Erfolg über den wir uns freuen", urteilt Frais über die Preissenkungen. "Entscheidend war vor allem die Vorziehung der Preissenkung, weil die Menschen jetzt im Winter das meiste Gas verbrauchen und die hohen Preise deshalb besonders schwer wiegen. Außerdem zeigt sich, dass das Engagement der SPÖ richtig und dringlich war - so dringend sogar, dass die beiden großen Gasversorger in Oberösterreich eingelenkt haben. Die Linz AG senkt die Preise um 7,7 % und die Erdgas OÖ um 7%", so der SP-Klubchef.

Enttäuscht zeigt sich der SP-Klubchef in diesem Zusammenhang von dem Verhalten der Grünen und der ÖVP im Landtag: "Für Pühringer und Anschober waren die hohen Gaspreise kein dringliches Anliegen - sie haben die finanziellen Nöte der Oberösterreicher einfach schubladiert. Es hat sich damit erneut gezeigt, welch geringen Stellenwert die sozialen Anliegen der Menschen in Oberösterreich für Schwarzgrün haben".

Für die SPÖ ist damit jedoch das Engagement für faire Gaspreise nicht abgeschlossen. "Wir werden jetzt die Entwicklung sorgsam beobachten und uns dafür einsetzen, dass die noch immer sinkenden Marktpreise für Erdgas in einem zweiten Schritt im Februar/März von den Versorgern entsprechend an die Kunden weitergegeben werden. Weiters geht es darum, die bei der jetzigen Senkung ins Treffen geführten Lagerbestände auch dann bei der Bemessung des Endkundenpreises zu berücksichtigen, wenn die Lager mit preisgünstigem Gas gefüllt wurden", stellt Frais fest.

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