Walser: Schulsanierungen vorziehen -- Konjunktur beleben

Ganztagsschulen, Wärmeisolierung und bröckelnder Putz

Wien (OTS) - "Im Schulwesen gäbe es viele Baustellen, man muss nur einmal anfangen", fordert Harald Walser, Bildungssprecher der Grünen. Viele Schulen sind in einem baulich untragbaren Zustand, der Putz bröckelt von den Wänden, Wasserschäden und undichte Fenster erschweren den Schulalltag, feuerpolizeiliche Bestimmungen werden nicht erfüllt, es fehlen Sanitäranlagen. Für etliche Projekte gibt es bereits fertige Pläne, mit der Umsetzung kann jederzeit begonnen werden. "Um die Konjunktur zu beleben braucht man sich nicht viel Neues einfallen zu lassen, es würde reichen das Notwendige in Angriff zu nehmen", so Walser weiter.

Der Ausbau der ganztägig geführten Schulen bietet auch reichlich Spielraum, vorausgesetzt man ist gewillt solchen zu schaffen. "Ganztägige Schulen ohne Umbauten einzuführen ist fahrlässig. Schule muss zum Lebensraum für SchülerInnen und LehrerInnen werden, sie brauchen Bereiche zum Lernen, Arbeiten, Spielen und für Sport und Entspannung", so Walser. "In weiterer Folge kann auch die thermische Sanierung der Schulbauten vorgenommen werden. Dies ist zwar mit kurzfristigen Investitionen verbunden, führt aber zu langfristigen Einsparungen bei den Heizkosten und nützt auch noch der Umwelt."

Rückfragen & Kontakt:

Die Grünen, Tel.: +43-1 40110-6697, presse@gruene.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | FMB0002