AK: Schluss mit dem Verwirrspiel um die Studiengebühren für Berufstätige

Hahn muss Studierende endlich klar und deutlich informieren

Wien (OTS) - "Die Studierenden müssen endlich darüber informiert werden, was Sache ist", sagt AK Bildungsbereichsleiterin Johanna Ettl. Im Moment herrscht große Verwirrung. Betroffen sind rund 70.000 Studierende, die derzeit bereits länger als die Mindeststudiendauer plus zwei Toleranzsemester studieren. Die AK geht davon aus, dass die meisten einen Antrag auf Befreiung von den Studiengebühren stellen können, weil sie berufstätig sind. Obwohl das Gesetz schon vor fast zwei Monaten beschlossen wurde und die Universitäten bereits Zahlscheine für das Sommersemester verschicken, gibt es noch immer ein Informationschaos. Was bei den Gebühren nun wirklich für sie gilt, welche Bestätigungen und Nachweise benötigt werden - darüber wurden die Betroffenen bis heute nicht informiert. Auch auf der Homepage des Ministeriums finden sich bis heute keine konkreten Informationen. "Viele fragen sich jetzt: Muss ich zahlen oder nicht? Muss ich das Geld vorstrecken und was muss ich tun, um es später wieder zurück zu bekommen?". Die AK fordert den Wissenschaftsminister auf, rasch eine österreichweit einheitliche, studierendenfreundliche Regelung für die Ausnahmebestimmungen zu schaffen und für Transparenz zu sorgen. Sonst werden noch zusätzliche bürokratische Hürden für berufstätige Studierende geschaffen, deren Interessen und Anliegen an den Universitäten ohnehin zu wenig berücksichtigt werden.

Rückfragen & Kontakt:

Sylvia Kuba
AK Wien Kommunikation
tel.: (+43-1) 501 65-2331
sylvia.kuba@akwien.at
http://wien.arbeiterkammer.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | AKW0002