Telekom: Betriebsrats-Konferenz am 19. November

Präsidenten von AK und ÖGB nehmen teil

Wien (ÖGB/GPA-djp/GPF) - Der Unmut der Beschäftigten wächst: "Wir wollen nicht nur die Cash Cow der Konzerne sein!" So klingt es vor den entscheidenden KV-Runden aus den Reihen der Betriebsräte, Personalvertreter und Gewerkschaften in der Telekom-Branche.++++

Besonders im Bereich des Branchenleaders Telekom Austria gärt es, weil die Konzernführung offenbar versucht, Festnetz und Mobilnetz gegeneinander auszuspielen. Im Windschatten der Regierungsbildung werden Schreckensszenarien vorgegaukelt, um auf diese Weise die Politik zu erpressen. "Die Realität sieht anders aus, schließlich wird die Telekom Austria heuer fast eine halbe Milliarde Euro Nettogewinn erwirtschaften. Im nächsten Jahr sollen 350 Mio. Euro Dividende an die Aktionäre ausgeschüttet werden", sagt der Zentralbetriebsratsvorsitzende Michael Kolek.

Für die Gewerkschaften ist die volle Abgeltung der Inflation und ein entsprechender Anteil an der Wirtschaftsleistung eine Minimalforderung. Themen sind u.a. auch gesicherte Arbeitsplätze und Mitarbeiterbeteiligungen.

Die Gewerkschaften GPA-djp und GPF laden zu einer Betriebsratskonferenz der Telekombranche am 19. November 2008 ein. AK-Präsident Herbert Tumpel und ÖGB-Präsident Rudolf Hundstorfer werden teilnehmen.

Die Presse ist dazu eingeladen.

Ort: GPA, Alfred Dallinger-Platz 1, 1030 Wien
im VISTA 3 (1. Stock, rechts vom Lift)
Zeit: 16.00 Uhr bis 19.00 Uhr

ÖGB, 18. November 2008 Nr. 672

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