Jannach: ORF vernachlässigt den Bauernstand schändlich

FPÖ fordert qualitativeres TV-Format über und für Landwirtschaft

Wien (OTS) - NAbg. Harald Jannach, Landwirtschaftssprecher des freiheitlichen Parlamentsklubs, beanstandet das Format des derzeitigen ORF-Landwirtschaftsmagazins "Land und Leute". Es handle sich bei diesem TV-Magazin nicht mehr um eine landwirtschaftliche Informationssendung sondern um ein reines Lifestylemagazin wo diverse Kochrezepte und Dekorationstipps zum Besten gegeben werden, so Jannach. Auch der Sendeplatz sowie die Dauer der alle 14 Tage am Samstag um 15.05 Uhr ausgestrahlten Sendung sprächen Bände über die Bedeutung die dem Bauernstand und der Landwirtschaft noch beigemessen werde. Kochsendungen gäbe es zu Hauf, wo frische gesunde heimische Lebensmittel verarbeitet würden. Allerdings, wo und wie diese entstehen, darüber kämen die Informationen via ORF nur spärlich.

"Die FPÖ fordert ein Magazin für Landwirtschaft nach dem Vorbild "Unser Land" im Bayrischen Rundfunk", erklärt Jannach. Bei diesem vorbildlichen Format erhalten die Bauern sowie die in Landwirtschaft interessierten Bürger jeden Freitag von 19:00 bis 19:45 fundierte Informationen über Agrarpolitik ebenso aber auch über den Anbau von Nischenprodukten, Schädlinge, Nutztierhaltung bis zum Kampf um den Milchpreis." Für Jannach gehöre ein entsprechender Internetauftritt ebenso dazu, der bei "Land und Leute" auch mehr als bescheiden sei. Dies sei ergänzend notwendig, um die Landwirte und Bürger entsprechend zu informieren.

Zwei Dinge seien klar zu erkennen, führt Jannach aus. Der ORF verwende die eingenommen Gebühren nicht dahingehen, die Bürger angemessen zu informieren. Und der ORF-Spitze gelänge es einfach nicht, ordentlich Fahrt ins erlahmende Programm des Österreichischen Rundfunks zu bringen. Der Bauernbund zudem habe sich von einer aktiven Landwirtschaftspolitik für unsere Bauern schon längst verabschiedet und versuche nurmehr seine Funktionäre in der ÖVP bzw. im Raiffeisenverband zu versorgen. Jannach fordert für den österreichischen Bauernstand mehr Rückhalt und Unterstützung. Dazu gehöre auch das Recht auf adäquate, aktuelle Informationen via öffentlich-rechtlichen Rundfunk.

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