Schigebiete im "Konsument"-Preis-Check 1: Teuer ist nicht gleich groß

100 Schigebiete im internationalen Preisvergleich.

Wien (OTS) - Die Kosten für einen Winterurlaub sind in den vergangenen Jahren kontinuierlich gestiegen und für immer mehr Österreicher wird der Schiurlaub ein teures Vergnügen. Das Testmagazin "Konsument" hat sich angesehen, wie teuer der Pistenspaß für Wintersportler heuer kommt. Hauptaugenmerk legten die Tester auf 6-Tage-Schipässe für eine vierköpfige Familie, bestehend aus zwei Erwachsenen, einem 16-Jährigen und einem neunjährigen Kind. Im Preis-Check: 100 Schigebiete, vor allem in Österreich, aber auch in -zumeist großen, prominenten - Gebieten in Frankreich, der Schweiz, Italien, Slowenien und Deutschland. "Große Schigebiete kommen naturgemäß teurer als kleine. Aber: Teure Schigebiete bieten nicht zwangsläufig viele Pistenkilometer - ein Vergleich zahlt sich also aus", weiß "Konsument"-Redakteur Peter Blazek.

Wer sich auf den Pisten großer Schigebiete austoben will, muss tief in die Tasche greifen. Im teuersten Schigebiet im "Konsument"-Preisvergleich - Val d'Isère/Espace Killy in Frankreich -kosten die 6-Tage-Schipässe im Familienpaket 792,50 Euro - dafür können sich Wintersportler auf 300 Pistenkilometer austoben. Unter den Preis-Spitzenreitern befinden sich neben den renommierten Orten in Frankreich und Italien auch die heimischen Schi-Dorados Serfaus, Ski Arlberg und Sölden.
Es gibt aber auch relativ kleine Gebiete mit hohen Preisen, die sogar an die großen herankommen. So belegt etwa Madonna di Campiglio (Italien) mit 732 Euro und 52 Pistenkilometern Platz vier im Ranking der teuersten Schigebiete.

Für Familien, die zwar Wert auf eine große Pistenauswahl legen, aber dennoch nicht so viel für Liftkarten ausgeben wollen, gibt es preiswertere Alternativen. Das größte zusammenhängende Schigebiet Österreichs - "Wilder Kaiser-Brixental" in Tirol - bietet 279 Pistenkilometer, das Familienpaket kommt auf 599,50 Euro. Kaum mehr ist für die Schipässe im Schweizer Gebiet "Vier Täler" (im Wallis) zu zahlen: Um 603,50 Euro kann die Test-Familie auf insgesamt 412 Pistenkilometern abfahren.

Wer vor allem günstig Schifahren will, kann ebenfalls unter etlichen Schigebieten wählen. Zwischen 285 und 339 Euro kostet das Familienpaket in den zehn preiswertesten Gebieten im Preis-Check. Am günstigsten: die Postalm Arena in Salzburg, gefolgt vom Königsberg in Niederösterreich und dem Tiroler Glungezer.

Beachtliche Preisunterschiede gibt es mitunter für ein recht ähnliches Angebot: Während die Familie am Königsberg für 14 Pistenkilometer 290 Euro bezahlt, muss sie am Zauberberg Semmering für 14 Pistenkilometer fast das Doppelte auslegen, nämlich 517 Euro.

Eine Übersicht aller Schigebiete mit detaillierten Preisen für Kinder, Jugendliche, Erwachsene und Senioren gibt es ab 20.11. in der "Konsument"-Dezember-Ausgabe und ab sofort auf www.konsument.at.

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