Post - Bures: Kreative Ansätze sind gefragt - Schließungen und Kündigungen verhindern

Wien (SK) - "Es muss allen Verantwortungsträgern klar sein, dass
in der kritischen wirtschaftlichen Situation, wo der Staat alles tut, um den Banken zu helfen, die Wirtschaft anzukurbeln und das Ansteigen der Arbeitslosigkeit zu verhindern, man den Schließungsplänen der Post nicht einfach zusehen darf", sagte SPÖ-Bundesgeschäftsführerin Doris Bures. Von Eigentümervertretung und Postmanagement seien jetzt kreative Ansätze gefragt. ****

Um die Auswirkungen der Bankenkrise auf die Realwirtschaft in Grenzen zu halten, habe die Regierung das Bankenhilfspaket, die Konjunkturpakete und ein Entlastungspaket für die Arbeitnehmer und Familien geschnürt. Da könne man es nicht zugleich einfach hinnehmen, dass bis zu 9.000 Mitarbeiter der Post gekündigt und 1.000 Filialen geschlossen werden, erklärte Bures am Samstag gegenüber dem SPÖ-Pressedienst.

Die SPÖ-Bundesgeschäftsführerin plädiert dafür, dass der Finanzminister als Eigentümervertreter gemeinsam mit dem Postmanagement rasch Konzepte entwickelt, die Schließungen und Kündigungen hintanhalten. Das sei ein Gebot von wirtschafts- und beschäftigungspolitischer Vernunft.

Daher hält Bures die Verordnung von Infrastrukturminister Werner Faymann für richtig, dass es bis Juli 2009 keine Postämterschließungen geben darf. Man müsse "die Zeit nutzen, um verantwortungsbewusst darüber nachzudenken, wie das Unternehmen in Zukunft geführt werden kann, ohne den geplanten massiven Personalabbau". (Schluss) wf

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