Neues Volksblatt "Konsens" (von Michael Kaltenberger)

Ausgabe vom 14. November 2008

Linz (OTS) - Den "Grundkonsens in der oberösterreichischen Sozialpolitik" und das "überproportionale Ansteigen der Sozialausgaben gegenüber anderen Budgetposten" würdigte gestern SPÖ-Landesrat Josef Ackerl anlässlich seiner Bilanz über "15 Jahre Soziallandesrat Ackerl".
Wenn das einer sagt, der im Ruf steht, dass er keinem Streit aus dem Weg geht, in einer Zeit, in der ÖVP und SPÖ in OÖ nicht gerade einen Kuschelkurs fahren, dann muss das schon Hand und Fuß haben.
Seinen ersten handfesten Streit als Landesrat hatte Ackerl übrigens nicht mit den anderen Parteien, sondern mit seiner eigenen Fraktion. Bei der Wahl im Landtag zum Landesrat 1993 lehnte ihn nämlich die Mehrheit der SPÖ-Fraktion - sieben ja, 12 nein - ab, weshalb schließlich von der Möglichkeit Gebrauch gemacht wurde, dass alle Abgeordneten abstimmen. Die Schwarzen stimmten für den roten Ackerl, er war gewählt.
Was Ackerl damals in seiner Antrittsrede sagte, sollte sich die SPÖ in Oberösterreich heute zu Herzen nehmen: "Es ist erfreulich, wenn in einer schwierigen Situation das Aufeinanderzugehen wichtiger genommen wird als das Davonschwimmen!"
Wie wahr!

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