"DER ORF MUSS GRUNDLEGEND REFORMIERT WERDEN"

Forderungen der Film- und TV-Wirtschaft an die neue Regierung

Wien (PWK853) - Die österreichische Film- und TV-Wirtschaft hat
ein eminentes Interesse an einem starken ORF. Wenn nicht rasch und entschieden gehandelt wird, dann droht dem ORF spätestens 2009 ein wirtschaftliches Schicksal, wie es die AUA und die Post jetzt schon ereilt hat. Um dies zu verhindern, muss die neue Regierung schnell handeln.

Die österreichische Film- und TV-Wirtschaft fordert daher die Aufnahme der folgenden Punkte in das Koalitionsübereinkommen zwischen SPÖ und ÖVP:

Die neue Regierung muss ein deutliches Bekenntnis zum öffentlich-rechtlichen Rundfunk in Österreich abgeben.

Weitere Mittel an den ORF, sei es in Form staatlicher Zuschüsse und/oder in Form von Gebührenerhöhungen, dürfen dem ORF nur dann zukommen, wenn dieser ORF der dringend notwendigen Struktur-Reform unterzieht, wenn nachprüfbar gewährleistet ist, dass diese Mittel ausschließlich zur Schärfung des öffentlich-rechtlichen Programmcharakters verwendet werden, und wenn durch eine entsprechende Änderung des ORF-Gesetzes garantiert ist, dass die dem ORF zur Verfügung gestellten Mittel in klar definiertem Umfang der österreichischen Programmentwicklung und Filmproduktion zugute kommen. (hp)

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