Weinzinger zu Kruzifix-Debatte an Linzer Schulen: Dobusch-Bilder-Aktion ein billiger Faschingsscherz?

Abendländisch-christlich geprägte Gesellschaft in Österreich muss erhalten bleiben

Wien (OTS) - Zur aktuellen Entwicklung in der Kruzifix-Debatte an Linzer Schulen, Horten und Kindergärten stellte heute der Landesparteiobmann der FPÖ Oberösterreich NAbg Lutz Weinzinger fest:
"Die gestrige Aussage von SPÖ-Bürgermeister Dobusch, wonach er es sich vorstellen kann, dass die Bilder der Politiker auch aus den Klassenzimmern genommen werden, ist wohl auf den gestrigen Faschingsbeginn zurückzuführen und nicht ernst zu nehmen. Dobusch vermischt hier eindeutig Äpfel mit Birnen." Beim angekündigten Gang von Dobusch in der Kreuz-Frage zum Verfassungsgerichtshof ist für Weinzinger "nicht die gesetzliche Komponente eindeutig im Vordergrund, sondern vielmehr der Erhalt unserer Kultur und Lebensart." Zur Diskussion, ob die Bilder weiterhin an den Wänden von Klassenzimmer verbleiben sollen, stellte Weinzinger fest: "Ich bin nicht begeistert, dass man die Bilder des Landeshauptmannes bzw. des Bürgermeisters aus den Schulen entfernen will. Sie sollen als erkennbare Personen für ihre Verantwortung einstehen, auch in den öffentlichen Räumen. Denn damit ist erkennbar, wer für gute, aber auch schlechte Dinge und Ideen verantwortlich ist."

Die FPÖ bleibe dabei, wonach die abendländisch-christlich geprägte Gesellschaft in Österreich erhalten bleiben muss. "Just an dem Tag, an dem viele Kinder und Katholiken sich des heiligen Martins besinnen und in allen Landesteilen das Martinsfest gefeiert wird, bleibt die Linzer SPÖ bei ihrem vorauseilendem Gehorsam gegenüber dem Islam und will weiterhin das christliche Symbol des Kreuzes in den Schulen und anderen Kinderbetreuungs- und Erziehungsstätten der Landeshauptstadt verhindern. Wir dürfen hier nicht in die Knie gehen vor den Zuwanderern. Es geht vielmehr darum, dass wir unsere abendländisch-christlich geprägte Kultur auch sichtbar erhalten müssen und sich die Zuwanderer an diese anpassen."

Der FPÖ-Landesparteiobmann kritisierte abschließend, "dass hier zu Lasten unserer christlichen Werte von der SPÖ ein Justament-Standpunkt vertreten wird, der absolut nicht akzeptiert werden kann. Das Kreuz in unseren Schulen ist zu Recht für viele Bürger auch ein Symbol unserer Identität und Tradition." Dobusch wäre gut beraten, es den Salzburgern gleich zu tun "und endlich dafür Sorge zu tragen, dass diese falsch verstandene Toleranz gegenüber den Zuwanderern ein Ende hat. Ich hoffe, dass Herrn Dobusch das gestrige Martini-Gansl gemundet hat, ich glaube aber eher, dass er sich mehr an Faschingskrapfen gelabt hat."

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