Zinggl: "Seltsamkeiten bei Veröffentlichung des Kunstberichtes"

Kunstbericht 2007 gelangte an die Medien, bevor das Parlament informiert wurde

Wien (OTS) - "Was sich zurzeit in der Kulturpolitik abspielt, ist mit dem Wort desaströs nur unzureichend umschrieben", ärgert sich der Kultursprecher der Grünen Wolfgang Zinggl über jüngste Aktionen aus dem Kulturministerium. "Nun wurde zu allem Überfluss der Kunstbericht 2007 an eine Tageszeitung und an eine Nachrichtenagentur übermittelt, noch bevor das Dokument überhaupt in der Parlamentsdirektion eingelangt ist. Dieses Vorgehen ist eine völlige Missachtung des Parlamentes. Wir erwarten eine Aufklärung der Ministerin über diesen Schlampigkeiten." Schließlich sei es Schmied selbst gewesen, die den Bericht nicht veröffentlichte und auf die Fertigstellugn des Kunstberichtes warten wollte. Nun ist letzterer immer noch ausständig. "Das ist eine Häufung von Seltsamkeiten. Die Beamten haben offensichtlich gut gearbeitet, aber offenbar wurde der Bericht aus wahltaktischen Gründen zurückgehalten.

Generell sei es, so Zinggl, nicht einzusehen, dass der Kunstbericht für das Jahr 2007 erst im Herbst 2008 vorliege. "Konkret bedeutet das, dass über den Bericht voraussichtlich erst Anfang 2009 im Kulturausschuss diskutiert werden kann. Durch diese Verzögerungstaktik wird die parlamentarische Arbeit ad absurdum geführt", erklärt Zinggl.

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