ÖAAB-Christliche Gewerkschafter: Versorgungsauftrag knebelt Post AG

Fordern Faire Rahmenbedingungen für Post AG im Wettbewerb

Wien (ÖAAB Wien) - "Die Post AG ist mit ihrem Versorgungsauftrag zur flächendeckenden Leistung gezwungen, während private Anbieter sich die gewinnbringenden Rosinen herauspicken können! Dieser Missstand gehört schnellstens behoben", so Gabriele Tamandl, Spitzenkandidatin der Fraktion ÖAAB-Christliche Gewerkschafter.

"Im Telekombereich gehört die Pflicht des flächendeckenden Festnetzausbaus von der Politik dahingehend verändert, dass die Telekom Austria TA AG auch in diesem Bereich wettbewerbsfähig bleiben kann - zum Schutz der bedrohten Arbeitsplätze", so AK-Kammerrat Raimund Hager.

Bevor über Entlassungen von tausenden Mitarbeitern diskutiert wird, muss die Politik die Rahmenbedingungen schaffen, mit denen die Vorteile privater Anbieter egalisiert werden. "Die Politik ist jetzt gefordert Rahmenbedingungen für die Post AG im Wettbewerb zu schaffen und anschließend das Management, darauf aufbauend zukunftsweisende Konzepte zu entwickeln", so Tamandl.

Ein wichtiger Punkt wird hierbei auch das Entlohnungsniveau für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in diesem Sektor betreffen. Während die privaten Anbieter mit Dumpingpreisen im Lohnbereich arbeiten, ist die Post AG an Kollektivbeträge gebunden. "Wir fordern - auch zu Gunsten der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer im privaten Bereich - hier eine Angleichung vorzunehmen und auch die privaten zu einem gewissen Lohnniveau zu zwingen", so Gabriele Tamandl abschließend.

Rückfragen & Kontakt:

ÖAAB Wien, Michaela Spettel, Pressereferentin
Tel.: 0664/8383 247, Mail:michaela.spettel@oeaab.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | AAW0001