LPO Scheuch: Fairnessabkommen der SPÖ nichts anderes als Heuchelei

BZÖ spielt bei Schmierenkomödie der SPÖ mit

Klagenfurt (OTS) - "Das Fairnessabkommen der SPÖ ist nichts
anderes als eine Heuchelei. Die SPÖ hat in Wahrheit gar kein Interesse daran, dass es zu Selbstbeschränkungsmaßnahmen im Wahlkampf kommt. Daher hat das BZÖ am Fairnessgipfel nicht teilgenommen. Wir wollen nämlich bei der Schmierenkomödie der SPÖ nicht mitspielen", erklärt der designierte BZÖ-Landesparteiobmann DI Uwe Scheuch.

So fordere die SPÖ beispielsweise für den kommenden Wahlkampf einen teilweisen Verzicht auf Wahlplakate, obwohl die SPÖ selbst bereits ihre Plakatflächen gebucht habe. "An politische Mitbewerber Forderungen zu stellen, die man selbst nicht erfüllt, ist für mich nicht gerade ein Akt der Fairness", kommentiert Scheuch.

Im Übrigen habe Scheuch selbst im Nationalratswahlkampf den Vorschlag für ein Fairnessabkommen für Oberkärnten gemacht. Dafür sei er damals von der SPÖ heftig kritisiert worden. Köfer & Co hätten das Fairnessabkommen nicht unterstützt und als "brutalen Knebelungsversuch gegen Meinungsfreiheit und Kritik" sowie als "Versuch, frei gewählten Mandataren einen Maulkorb zu verpassen" bezeichnet. Dass nun gerade die SPÖ ein Fairnessabkommen fordere, schlage dem Fass den Boden aus. Die SPÖ richte es sich so, wie sie es gerade brauche. Das BZÖ werde da nicht mittun. "Ich verspreche aber, dass wir einen fairen Wahlkampf führen und verantwortungsvoll mit den uns anvertrauten Steuergeldern umgehen werden", so Scheuch.

(Schluss)

Rückfragen & Kontakt:

BZÖ Kärnten

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | FLK0001