AK zu ÖBB-Fahrplanwechsel: Betroffene PendlerInnen und Gemeinden müssen gehört werden

AK-Präsident Tumpel fordert umfassende Informationen über neue Fahrpläne

Wien (OTS) - Eine genaue Information der PendlerInnen und eine Anhörung von betroffenen Gemeinden: Das fordert die AK angesichts der jetzt vorgelegten Fahrplanänderungen der ÖBB. "Wir haben ein offenes Ohr für die Sorgen und Nöte der rund 200.000 Einpendler, die oft lange Wege in Kauf nehmen, um in Wien zu arbeiten", so AK Präsident Herbert Tumpel. "Deshalb werden wir die jetzt vorgelegten Fahrplanänderungen sehr genau unter die Lupe nehmen."
Die schrittweise Einführung eines integrierten Taktfahrplanes, wie ihn die AK seit langem gefordert hat, sei klar positiv zu bewerten. Damit sollten das Umsteigen für die Bahnkunden rascher und kundenfreundlicher werden.

Allerdings werde die AK im Interesse der PendlerInnen auch auf Verschlechterungen hinweisen und entsprechende Korrekturen verlangen. Neben einer angemessenen Dichte der Verbindungen fordert die AK auch ein ausreichendendes Sitzplatzangebot vor allem in den Hauptverkehrszeiten ein.

Die Stimmung unter den PendlerInnen ist angesichts vieler Neuerungen im Fahrplan angespannt, so die AK. Auf ihrer Internetseite (wien.arbeiterkammer.at) macht die AK derzeit eine Umfrage zum Thema Barrieren und Probleme auf dem Arbeitsweg.

Über die Veränderungen im neuen Fahrplan ab 14. Dezember müssen die Pendler deshalb rechtzeitig und ausführlich informiert werden, damit sie sich darauf einstellen können, fordert Tumpel. Ebenso muss das Gespräch mit den Gemeinden gesucht werden, für die wichtige Zugverbindungen gestrichten wurden.

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