Klubobmann Mag. Steinkellner: Ohne Reformen keine Finanzspritzen für marode Krankenkassen anderer Bundesländer!

Linz, 12. Nov, 2008 (OTS) - In Oberösterreich müssen Patienten in einigen Bezirken oft wochenlang warten, bis sie bei einem Facharzt einen Termin bekommen. Daher habe er, so der oö. FPÖ-Klubobmann Mag. Günther Steinkellner, kein Verständnis dafür, dass Geld der oö. Versicherten und Steuerzahler in andere Bundesländer abfließt, um die dortigen maroden Krankenkassen zu sanieren.

"Bevor die neue Bundesregierung weitere Millionen Euro in die Entschuldung der maroden Krankenkassen steckt, müssen endlich die Standards vereinheitlicht werden", verlangt FPÖ-Klubobmann Steinkellner.

Rund 450 Millionen Euro will die neue Bundesregierung zur Entschuldung der maroden Krankenkassen aufbringen.
Steinkellner erinnert an den Bericht des Rechnungshofes, der die Wiener GKK mit der Oberösterreichischen verglichen und dabei Erstaunliches zu Tage gebracht hat.

"Obwohl die Wiener GKK pleite ist, zahlt sie für medizinische Leistungen wesentlich mehr als die oberösterreichische Krankenkasse. Die Verwaltung kommt teurer und auch die Facharztdichte ist in Wien wesentlich größer als in Oberösterreich. Die großkoalitionäre Finanzspritze ohne Reformen ist daher nicht einzusehen und würde nur auf Kosten der oberösterreichischen Versicherten gehen."

Oberösterreich hat nach dem Burgenland mit 3,7 Ärzten auf 1.000 Einwohner die geringste Ärztedichte, Wien hingegen mit 6,5 die höchste Dichte.

"Bevor also oberösterreichisches Geld nach Wien fließt, ist die Versorgungsdichte in unserem Bundesland anzuheben, ist eine rasche Behandlung der oö. Patienten sicher zu stellen", verlangt Steinkellner abschließend.

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