Strache zu Orthodoxen-Gesetz: Gleichstellung aller orthodoxen Glaubensrichtungen ist für die FPÖ ein Herzensanliegen!

Der Ball liegt jetzt bei Bundesministerin Claudia Schmied - jetzt muss im Ministerium rasch gehandelt werden!

Wien (OTS) - Die Änderung des Orthodoxen-Gesetzes muss jetzt rasch vorangetrieben werden. Durch das 1967 beschlossene Gesetz werde die große Gruppe der serbisch- und russisch-orthodoxen Christen diskriminiert, da lediglich eine Diözese durch das Ökumenische Patriarchat von Konstantinopel, nämlich die griechisch-orthodoxe, anerkannt wird. Zudem mische sich das Gesetz in innerkirchliche Angelegenheiten ein, so heute der Bundesparteiobmann der FPÖ HC Strache.

Das Selbstbestimmungsrecht sowie die nationale Integrität aller Völker seien unteilbar und müssten demzufolge selbstverständlich auch für die hier lebenden Serben und Russen Gültigkeit haben. Während die politische Linke mit Moscheebauprojekten iganz Europa überhäufe, hierfür sogar Sozialkonflikte mit der autochthonen Bevölkerung in Kauf nehme, habe man für die berechtigen Anliegen der Serben und Russen bislang noch wenig offenes Gehör gefunden, so Strache.

Die FPÖ hat bereits am 2. Oktober 2008 im Wiener Landtag einen Antrag eingebracht, der den Bundesgesetzgeber auffordert, die Grundlagen für eine Gleichstellung anderer orthodoxer Glaubensgemeinschaften - wie etwa jene der Russen und Serben - mit der griechisch-orthodoxen Kirche zu schaffen. Landeshauptmann Dr. Michael Häupl hat am 30. Oktober die FPÖ davon verständigt, dass dieser bereits an die zuständige Bundesministerin Claudia Schmied weitergeleitet wurde. Jetzt müsse im Ministerium zügig gearbeitet werden, so Strache abschließend.

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