FCG-Gajdosik: Skandalöse Vorgänge im Post-Management

Kritik an Entlassungsplänen des Managements, FCG Wien unterstützt Volksbegehren

Wien (OTS) - "Was sich derzeit im Management der Post abspielt,
kann man nur als skandalös bezeichnen. Auf der einen Seite schreibt man Gewinne, auf der anderen will man radikal am Personal sparen", kritisiert Alfred Gajdosik, Vorsitzender der Fraktion Christlicher Gewerkschafter (FCG) Wien, Pläne des Managements, tausende Mitarbeiter zu kündigen. Manager seien dazu da, Geschäft zu bringen, nicht Personal zu entlassen. Zudem bestehe keinerlei Zeitdruck, da die EU-rechtlich vorgesehene Liberalisierung erst 2013 greife und nicht schon 2011.

Gajdosik hält Personalkürzungen gerade in der Telekom-Sparte nicht zuletzt wegen der ungebrochenen Nachfrage bei Mobiltelefonie und mobilen Datendiensten für entbehrlich: "Diese beiden Bereiche verzeichnen nämlich sehr wohl ein Wachstum. Es wäre daher nur vernünftig, Mitarbeiter der Festnetz-Sparte in die Mobil-Sparte zu übernehmen, statt ihnen den Sessel vor die Tür zu stellen."

FCG Wien unterstützt Volksbegehren

Die FCG Wien unterstützt deshalb die Initiative der FCG Post für das Volksbegehren "Stopp dem Postraub" und fordert die Aufrechterhaltung der Infrastruktur sowie die Sicherung der Versorgung der Bevölkerung mit den Dienstleistungen der Post.

"Das Postgesetz soll novelliert werden und eine bundesweite Versorgung durch mindestens 1300 von der Post AG geführte Filialen festschreiben", fordert der Wiener FCG-Vorsitzende. Dies solle verfassungsrechtlich verankert werden. Gajdosik: "Wir wollen, dass Rahmenbedingungen geschaffen werden, die für den Brief auch nach der Liberalisierung einen fairen Wettbewerb gewährleisten."

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Alfred Gajdosik
Tel.: (0664) 38 31 295

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