AUA-Verkauf: Vehementes Interesse an nachhaltiger Stärkung der Fluglinie

Reisebüros deponieren ihre Wünsche an den AUA-Vorstand

Wien (PWK852) - Nur mit einem starken strategischen Partner kann
die heimische Fluglinie Austrian Airlines überleben, stellen Obmann Edward Gordon und Geschäftsführer Thomas Wolf vom Fachverband der Reisebüros in der Wirtschaftskammer Österreich fest. Es besteht ein vehementes wirtschaftliches Interesse der Reisebüros an einer nachhaltigen Stärkung der AUA als Basis für eine reibungslose Fortsetzung des Verkaufs von AUA-Flugpassagen.

Die Reisebüros führen rund 80% des heimischen Ticketverkaufs der AUA durch. Sie können durch kommende Veränderungen keine Schlechterstellung akzeptieren. Umsatz- bzw. Ertragseinbußen wären nicht verkraftbar. "Es müssen sowohl das Geschäftsvolumen als auch der Standort Österreich erhalten bleiben. Eine Beeinträchtigung des AUA-Flugverkehrs von/nach Österreich, insbesondere von/nach Wien, hätte fatale Folgen sowohl für den Geschäftsreiseverkehr als auch für die Incoming- und Outgoing-Touristik. Headquarters von großen Unternehmungen könnten bei mangelhafter Fluganbindung einen Standortwechsel vornehmen oder sich erst gar nicht in Österreich niederlassen, große Kongresse würden abwandern und der Transport unserer Touristen würde stark in Mitleidenschaft gezogen werden", so Gordon.

Aus Sicht der Reisebüros muss der neue strategische Partner zwei Hauptkriterien erfüllen: er muss eine Erhöhung der Auslastung der AUA - Maschinen gewährleisten und der AUA die Möglichkeit bieten, ihre Stammkunden zu erhalten.

Ein Wechsel der Allianz würde Unsummen verschlingen und zusätzlich einen Verlust von Stammkunden (z. B. Frequent Travellers) bedeuten; die Kundendaten liegen derzeit nicht bei der AUA, sondern bei einem Bonussystem. Gordon weiter: "Wenn die AUA die Allianz wechselt, dann heißt das nicht, dass alle Kunden dasselbe tun. Insbesondere Stammkunden würden sich einen Wechsel ihrer Zugehörigkeit zu einem Bonussystem sehr gut überlegen. Die Reisebüros hätten in diesem Fall einen nicht abgegoltenen, erheblichen Beratungs- und Umstellungsaufwand. Weil bekanntlich aus Kostengründen einige Langstreckendestinationen gestrichen wurden braucht die AUA dringend mehr Zubringerpassagiere ab/bis Wien, damit eine kostendeckende Auslastung der Maschinen sichergestellt ist. Es ist daher notwendig, dass der zukünftige strategische Partner Wien als Hub (Umsteigepunkt) für Süd- und Osteuropa im gemeinsamen Netzwerk weiter ausbaut. Damit wären nicht nur die Existenzgrundlage der Reisebüros gesichert sondern auch die Voraussetzungen für einen erfolgreichen Tourismusstandort Österreich. (us)

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Fachverband der Reisebüros
Dr. Thomas Wolf
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mailto: reisebueros@wko.at
www.reisebueros.at

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