FP-Gudenus: Ein Viertel der Wiener betroffen von Einbruchskriminalität - Sicherheitsgefühl sinkt

Wien darf nicht zum Eldorado für Ostbanden werden

Wien, 12-11-2008 (fpd) - Den jahrelangen Warnungen der FPÖ und den berechtigten Sorgen der Bürger gibt schon wieder eine Studie Recht, so der Sicherheitssprecher der FPÖ Wien, LAbg. Mag. Johann Gudenus in einer Stellungsnahme zu der soeben veröffentlichten Studie der Sicherheitsfirma "Kaba". Wer kennt in seinem Umfeld nicht jemanden, der schon Opfer eines Wohnungs- oder Autoeinbruchdiebstahls geworden ist?

Nur noch jeder zweite Wiener fühle sich laut dieser Studie sicher, während im Vergleich der Österreichwert bei über 60 % liege. Dies sei wirklich ein Armutszeugnis für die Bundeshauptstadt und die Verantwortlichen in Bund und Land. Bemerkenswert sei auch der hohe Anteil an Frauen (68%), der sich mit dem Thema Sicherheit beschäftigt. Das sei aber weiter nicht verwunderlich, wenn man mehr und mehr von Frauen höre, dass sie sich alleine abends von der U-Bahn oder Straßenbahnstation kaum nach Hause trauen und daher schon immer öfter Waffen in der Handtasche bei sich tragen müssen, zeigt sich Gudenus bestürzt über den Zustand in der Stadt.

Jedenfalls sei in Wien Handlungsbedarf angesagt: Eine Aufstockung der Polizei sowie häufigere Streifenfahrten durch die Bezirke seien unumgänglich. Auch sollten Orte, an denen ein erhöhtes Sicherheitsrisiko vorliegt, mit Videokameras überwacht werden. Des weiteren müsse dringlich mehr im Bereich Prävention unternommen werden: Wenn man bedenkt, dass im Jugendgefängnis Gerersdorf 70 Prozent der Insassen ausländischer Herkunft sind, werde man um eine tabulose Diskussion dieser Tatsache nicht herumkommen und unweigerlich den Schluss zulassen müssen, dass eine wahre Präventivpolitik auch nur eine effektive und restriktive Ausländerpolitik bedeuten kann, so Gudenus abschließend. (Schluss) hn

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