ÖVP-Floridsdorf: Verfrühtes Weihnachtswunder in der Verkehrskommission

Lange umstrittener Zebrastreifen in der Galvanigasse kommt

Wien (OTS) - Nach jahrelangen, teils kuriosen Streitereien,
geschah am 11.11.2008 in der Sitzung der Verkehrskommission in Floridsdorf beinahe ein Wunder: Der lange geforderte Zebrastreifen über die Galvanigasse wird nun doch errichtet!

Schon seit Jahren forderten betroffene Eltern, deren Kinder die Volksschule Dunantgase besuchen, die Pfarre Gartenstadt, der in der Galvanigasse ansässige Pfarrkindergarten und Hort sowie zahlreiche AnrainerInnen, dass vor allem Kinder auf dem Weg von und zur Schule durch einen Zebrastreifen in der Galvanigasse geschützt werden sollten.

Zahlreiche Maßnahmen wurden gesetzt: Unterschriften wurden gesammelt, ein `mobiler´ Zebrastreifen wurde entrollt, die ÖVP Floridsdorf demonstrierte gemeinsam mit den Betroffenen und führte sogar einen viel beachteten Sitzstreik durch.

SPÖ stellte sich jahrelang stur

Doch die SPÖ schaltete auf stur. "Es hatte fast den Anschein, dass die SPÖ Floridsdorf es sich zur Lebensaufgabe gemacht hat, diesen Zebrastreifen mit absurden Argumenten zu verhindern. Da wurde behauptet, ein Zebrastreifen gefährde die Sicherheit der Kinder, oder die Unterschriftslisten wurden jahrelang negiert", ärgert sich die Klubobfrau der ÖVP Floridsdorf, Andrea Mayrhofer.

Letztendlich führte ein Antrag der ÖVP Floridsdorf vom September 2007 (!!!) nun zum Erfolg.
Darin wurde gefordert, die Verkehrssicherheit rund um die Floridsdorfer Schulen zu überprüfen und endlich Schulwegpläne zu erstellen, was im Gegensatz zu anderen Bezirken in Floridsdorf noch nicht geschehen war.

"Ich freue mich, dass nun spät aber doch die Vernunft gesiegt hat und jetzt endlich ein sogar rot umrandeter Zebrastreifen, auch eine Novität in Floridsdorf, für mehr Sicherheit sorgt", so Mayrhofer.

Die erste Wohnstraße kommt

Das zweite Wunder ereignete sich in derselben Sitzung. Bislang war Floridsdorf der einzige Bezirk Wiens, der keine Wohnstraße aufweisen konnte. Zahlreiche Initiativen diesbezüglich wurden stets von der SP-Mehrheit abgelehnt. Nun wird in der Achardgasse die erste Wohnstraße errichtet. Zwar nicht um Kindern mehr Freiraum zu gewähren oder AnrainerInnen vor dem Durchzugsverkehr zu schützen, sondern um Parkplatzprobleme zu lösen.

"Die beiden Entscheidungen geben Anlass zur Hoffnung, dass in Zukunft in Floridsdorf weitere Schritte möglich sind, um die Lebensqualität der Floridsdorferinnen und Floridsdorfer zu steigern", schließt Mayrhofer.

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