FP-Gudenus: Neue Mittelschule in Wien findet keinen Anklang

Wer will schon eine Nivellierung nach unten?

Wien, 12-11-2008 (fpd) - Auf Biegen und Brechen wollen hier einige linke Utopisten die leistungsfeindliche und gleichmacherische Gesamtschule durchdrücken - ohne Rücksicht auf Verluste, so heute der Bildungs- und Jugendsprecher der FPÖ-Wien, LAbg. Mag. Johann Gudenus in einer Stellungnahme.

Es sei wenig verwunderlich, dass die AHS an diesem fragwürdigen Projekt nicht teilnehmen wollen. Es werde wohl keine Schule bereit sein, ihr Niveau über Bord zu werfen. Recht geben unseren Bedenken sowohl Eva Scholik, Vorsitzende der AHS-Lehrer-Gewerkschaft als auch Walter Riegler, Vorsitzender der Pflichtschul-Lehrergewerkschaft. Im Wiener Stadtschulrat halte man aber trotzdem weiter unbeirrt an diesem Projekt fest. Bürgermeister und Landeshauptmann Häupl sei als oberstes Organ der Schulverwaltung aufgerufen, endlich diesen qualitätsfeindlichen Machenschaften den Riegel vorzuschieben. Es sei jedoch zu befürchten, dass er überhaupt die treibende Kraft dahinter sei.

Es gebe vorrangig ganz andere Probleme im Schulwesen zu lösen, so Gudenus. Es müsse zum Beispiel ein echter Zwang bestehen, wenn es darum gehe, dass die Kinder vor Schuleintritt der deutschen Sprache mächtig sein sollen. Ansonsten sollte eine Teilnahme am Regelunterricht gar nicht erst möglich sein. Diese Maßnahme habe man aber bei der Umsetzung der Art 15 a BVG Vereinbarung verabsäumt. Somit werde es keine Lösung der Bildungsmisere in Wien geben - schon gar nicht mit der Einführung der Gesamtschule. Diese Gleichmacherei werde nur Nachteile mit sich bringen. Wichtiger wäre stattdessen, endlich die Wiener Hauptschulen aufzuwerten, fordert Gudenus abschließend. (Schluss) hn

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