"Covering 'Resident' Immigrants who Stayed in 'Our' Countries": Tagung von 16. bis 18. November in Wien - Verleihung des Dr. Erhard Busek SEEMO Award an Brankica Stankovic (B92)

Wien (OTS) - "Covering 'Resident' Immigrants who Stayed in 'Our' Countries" lautet das Thema der diesjährigen Tagung der Commission on Radio and Television Policy for Central, East and Southeast Europe, die von 16. bis 18. November 2008 in Wien stattfindet. Hochrangige internationale JournalistInnen werden darüber diskutieren, wie die Medien in ihren Ländern über Zuwanderer berichten. Am 16. November wird der serbischen Starjournalistin Brankica Stankovic im Rahmen der Veranstaltung der Dr. Erhard Busek SEEMO Award verliehen.

Zum Auftakt des diesjährigen Treffens der Commission on Radio and Television Policy for Central, East and Southeast Europe wird der Dr. Erhard Busek SEEMO Award for Better Understanding in Southeast Europe an die serbische TV-Journalistin Brankica Stankovic verliehen. Stankovic, Anchorwoman der Reportagesendung "Insajder" im Sender B92, erhält die Auszeichnung für ihre langjährigen Verdienste um investigativen Journalismus und unabhängige Berichterstattung.

Außer Stankovic nehmen zahlreiche prominente internationale JournalistInnen und Medienexperten an der Tagung teil: Darunter Agron Bajrami, Chefredakteur der größten kosovarischen Tageszeitung, der Direktor des Ukrainischen Medienrechtsinstituts Taras Shevchenko und sein russisches Pendant Andrei Richter, und Fiona Spruill, Leiterin der Online-Redaktion der New York Times.

Diskutiert werden unter anderem die Fragen der Berichterstattung in einem Nachbarschaftskonflikt, Unterscheidungen zwischen verschiedenen "Kategorien" von Zuwanderern, sowie die Frage, wie die Medien mit den politischen und dem kulturellen Einfluss von Zuwanderer-Communities auf das Empfängerland darstellen.

Die Commission on Radio and Television Policy wurde 1990 vom ehemaligen US-Präsidenten Jimmy Carter gegründet, um weltweit die demokratische Medienpraxis zu fördern. Die Commission lädt jährlich über 30 JournalistInnen aus mehr als 20 Ländern nach Wien ein, um ein aktuelles Thema der internationalen Berichterstattung zu diskutieren. Den Vorsitz der Treffen haben Prof. Ellen Mickiewicz, Direktorin des DeWitt Wallace Center for Media and Democracy der Duke University, und Dr. Erhard Busek.

Organisiert wird das Treffen, das im Haus der Musik und im ORF-Zentrum in Wien stattfindet, von der Duke University, dem Europäischen Forum Alpbach und dem ORF, mit Unterstützung von ERSTE Stiftung, dem Bundesministerium für europäische und internationale Angelegenheiten und Wien Kultur.

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