ÖH Medizin Wien lässt Entscheidung pro oder contra e-voting vorerst offen

Beschlüsse der Vorsitzendenkonferenz sind nicht bindend für die einzelnen Universitätsvertretungen

Wien (OTS) - Der Vorsitz der Universitätsvertretung an der Medizinischen Universität Wien lässt die Entscheidung über eine Haltung pro oder contra e-voting bei den kommenden ÖH-Wahlen im nächsten Jahr vorerst offen. Die Beschlüsse der Vorsitzendenkonferenz als beratendes Gremium der ÖH-Bundesvertretung sind nicht bindend für die jeweiligen Hochschülerschaften an den einzelnen Universitäten, von daher distanziert sich die ÖH Medizin auch von der gestrigen Aussendung des Sprechers der Vorsitzendenkonferenz, die den Eindruck erweckte, alle Universitätsvertretungen würden sich gemeinschaftlich gegen das geplante e-voting stellen.

"Wir werden uns den geplanten Ablauf und die genaue Umsetzung der elektronischen Wahl noch en detail ansehen. Sollte die kommende Regierung am e-voting weiterhin festhalten werden wir eine Entscheidung treffen. Sollte sich dabei herausstellen, dass das e-voting den modernen Sicherheitsaspekten der Datenverarbeitung nicht genügt oder gegen demokratische Grundrechte verstößt wird sich auch die ÖH Medizin Wien der ablehnenden Haltung anschließen. Bis dahin betonen wir aber nochmals ausdrücklich, dass es das Recht jeder Universitätsvertretung ist, eine eigene Entscheidung zu fällen" äußert sich der Vorsitz der ÖH Medizin gemeinschaftlich.

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ÖH Medizin Wien - Universitätsvertretung
Julia Straub, Vorsitzende der Universitätsvertretung
Tel.: 0699 11011498
Mail: julia.straub@uv-medizin.at

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