W. Hamburger GmbH:

Leitbetrieb als Kraftzentrum in der Region!

St. Pölten (OTS) - Die regionalwirtschaftliche Entwicklung liegt der WKNÖ ganz besonders am Herzen. Die blau-gelben Leitbetriebe wirken als wichtige Kraftzentren in den ländlichen Gebieten, einer davon ist die W. Hamburger GmbH in Pitten. Mit 6,4 Millionen Euro Auftragsvolumen in der Region ist das Unternehmen ein wichtiger Leitbetrieb des Pittentals und damit des gesamten südlichen Niederösterreichs. "Die Aufträge der Papierfabrik sichern zahlreiche Arbeitsplätze und bringen Wertschöpfung in die Region", so Sonja Zwazl, Präsidentin der Wirtschaftskammer Niederösterreich (WKNÖ) bei einem Pressegespräch am 12. November 2008 in Pitten.

Die W. Hamburger GmbH erzeugt hochwertige Wellpapperohpapiere auf Altpapier-Basis. Das Unternehmen ist seit 1853 in Pitten ansässig, schon vor mehr als 150 Jahren wurde hier Hadernhalbstoff (Rohstoff der Papiererzeugung) hergestellt. "Heute produziert die W. Hamburger GmbH jährlich aus mehr als 400.000 Tonnen Altpapier Wellpapperohpapier", erklärt Werksleiter Werner Ofenböck. Das Unternehmen ist Teil einer erfolgreichen europäischen Unternehmens-Gruppe mit mehr als 4.000 Mitarbeitern. "Mit über 20 Standorten in 9 europäischen Ländern zählt die Hamburger-Gruppe zu den führenden Herstellern am mittel- und osteuropäischen Markt", so Harald Ganster, Geschäftsleitung Containerboard Division der W. Hamburger Gruppe.

Tief verwurzelt

"Die Firma Hamburger ist tief in der Region verwurzelt. Das zeigt sich alleine schon daran, dass in manchen Familien schon die dritte Generation im Unternehmen beschäftigt ist", so Sonja Zwazl. Es sei wichtig, potente Arbeitgeber auch in den ländlichen Gebieten zu haben, denn: "Wer am Heimatort einen Arbeitsplatz hat, geht dort einkaufen, nimmt am öffentlichen Leben teil und belebt so die Region." Am öffentlichen Leben nimmt auch die Firma Hamburger teil:
Sie unterstützt die lokalen Feuerwehren, den Tennisklub und den Fußballverein SVG in Pitten.

Lehrlingsausbildung mit Zukunft

Mehr als 260 Mitarbeiter beschäftigt Hamburger derzeit am Standort Pitten. Vor allem Elektriker, Mechaniker und Papiermacher finden bei der W. Hamburger GmbH eine Anstellung. Da das Unternehmen speziell ausgebildete Fachkräfte braucht, wird auch der "Firmen-Nachwuchs" selbst ausgebildet: Zehn Lehrlinge absolvieren derzeit ihre Ausbildung im Unternehmen. Ihnen wird einiges geboten: Betriebliche Gesundheitsförderung, Impfaktionen, Nichtraucherseminare, gesunde Nahrungsmittel und eine Gratis-Mitgliedschaft in einem Wr. Neustädter Fitnessstudio gibt es für alle Mitarbeiter.

Kommunizierende Gefäße

Nicht zu vergessen sei auch die Rolle der Leitbetriebe für die lokalen Unternehmen, so Zwazl: "Ein Unternehmen wie Hamburger vergibt zahlreiche Aufträge an Handwerker und Lieferanten im Ort. Das reicht vom Fleischhauer bis zum Installateur. Ich sage immer: Große und kleine Betriebe sind wie kommunizierende Gefäße: Beide stehen für sich, sind aber miteinander in einer engen Verbindung." In den Bezirken Neunkirchen und Wiener Neustadt sichert das Auftragsvolumen der W. Hamburger GmbH mehrere hundert Arbeitsplätze bei Zulieferern in der Region. Zwazl: "Nicht erst seit der globalen Finanzkrise wissen wir, wie wichtig es ist, gesunde regionale Strukturen zu haben. Sie sind Garanten für wirtschaftliche Stabilität!"

Konkurrenzfähig bleiben

Eng verbunden ist das Unternehmen auch mit Niederösterreich: Der Standort Pitten wurde in den letzten Jahren langfristig abgesichert. Die Investition von 80 Millionen Euro für die Papiermaschine vier (PM 4) machte das Werk in Pitten zu einer der modernsten Papierfabriken Europas.

Um am europäischen Markt konkurrenzfähig zu bleiben, will Hamburger das Werk um eine Ersatzbrennstoffanlage erweitern. Die Investitionssumme beläuft sich auf 35 Millionen Euro. WKNÖ-Präsidentin Sonja Zwazl begrüßt die Pläne: "Das ist ein Energieschub für den blau-gelben Wirtschaftsmotor, den wir in diesen Zeiten gut brauchen können!"

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Dr. Arnold Stivanello
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Tel: 02742/851-14100
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