FCG-Schnedl: Österreichische Post braucht kein Hire and Fire Management

Arbeitsplätze müssen gesichert werden und die Versorgungssicherheit muss flächendeckend gewahrt bleiben

Wien (FCG) - "Die Ankündigung des Post-Managements, 9000 Kolleginnen und Kollegen 'abbauen' zu wollen, ist unerhört. Unternehmensführung bedeutet auch, soziale Verantwortung wahrzunehmen. Diese Vorgangsweise hat mit sozialer Verantwortung nicht das Geringste zu tun, sie grenzt an Raubtierkapitalismus -Soziale Marktwirtschaft sieht anders aus!", kritisiert der Chef der Christgewerkschafter ÖGB-Vizepräsident Norbert Schnedl das Post-Management.

Auch Infrastrukturminister Werner Faymann kann sich jetzt nicht aus der Verantwortung stehlen, immerhin hat er den Liberalisierungsplänen auf EU-Ebene zugestimmt. Die Politik muss Rahmenbedingungen für einen fairen Wettbewerb schaffen. Das bedeutet, dass private Postdienstleister nicht nur die gewinnträchtigen städtischen Bereiche, sondern auch den gesamten ländlichen Raum mitversorgen müssen, damit die Post AG konkurrenzfähig bleibt. Ebenso sind Maßnahmen zu setzen, die Lohndumping verhindern", fordert Schnedl die Politik zum Handeln auf.

"Manfred Wiedner und die Christgewerkschafterinnen und Christgewerkschafter in der Postgewerkschaft haben das Volksbegehren 'Stopp dem Postraub' ins Leben gerufen. Die Bürgerinnen und Bürger wollen Versorgungssicherheit und die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer wollen einen sicheren Arbeitsplatz. Bei der gestrigen FCG-Präsidiumssitzung wurde dieser Weg einstimmig gutgeheißen. Wir werden Manfred Wiedner und die Postgewerkschafter bei diesen Anliegen tatkräftig unterstützen", so Schnedl abschließend.

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