Post: BZÖ-Bucher zu Faymann: Seriöses Vorgehen sieht anders aus

"NR-Sondersitzung zu AUA, Post und Telekom immer notwendiger"

Wien (OTS) - Heftige Kritik an der "bescheidenen Wirkung" des von SPÖ-Chef Faymann verordneten temporären Stopps von Postamt-Schließungen übte heute BZÖ-Klubobmann Abg. Josef Bucher. "Seriöses Vorgehen in dieser Frage sieht anders aus, aber es passt perfekt in das Bild des ständig mit einem Fuß in Opposition befindlichen Postministers", so Bucher weiter. Im Nationalrat müssen nun die Rolle der ÖIAG und die Sicherung der betroffenen Arbeitsplätze behandelt werden.

AUA, Post und Telekom - die Hiobsbotschaften nehmen kein Ende. "Hinter dem wirtschaftlichen Debakel der ÖIAG-Unternehmen stehen auch die Schicksale tausender Angestellter", mahnt Bucher. Deshalb werde eine Sondersitzung des Nationalrates, in der alle Parlamentsparteien gemeinsam die ÖIAG-Politik und deren Auswirkungen durchleuchten müssen, immer notwendiger. "Wir brauchen jetzt dringend ein Rettungspaket für die rund 17.000 Arbeitsplätze. Faymann als möglicher neuer Bundeskanzler scheint mit den künftig zu bewältigenden Problemen schon jetzt mehr als überfordert zu sein", sagte Bucher.

"In der Manier eines mittelmäßigen Oppositionspolitikers kündigt Faymann nun einen Schließungsstopp der Postämter für ein halbes Jahr an, ohne aber gleichzeitig ein nachhaltiges Lösungskonzept für die Sicherung von Arbeitsplätzen zu präsentieren", kritisiert der BZÖ-Klubobmann. Wenn nun auch namhafte Verfassungsjuristen die Vorgangsweise Faymanns kritisieren, sähe man genau, was dieser "mediale Gag" des Postministers wert ist.

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