Allianz Österreich in den ersten 3 Quartalen 2008: mit gesunder Bilanz auf Zielkurs

Wien (OTS) - Mit einer 40-prozentigen Steigerung des versicherungstechnischen Ergebnisses im Kerngeschäftsfeld Schaden-/Unfallversicherung und einem Rekordzuwachs in der Lebensversicherung von rund 28 Prozent zieht die Allianz eine gesunde Bilanz über die ersten drei Quartale 2008. Die weiter verbesserte Combined Ratio von 93,7 Prozent belegt, dass das Unternehmen auf Zielkurs liegt.

In den Bereichen Vorsorge und Veranlagung hat die Allianz in Österreich den eingeschlagenen Wachstumskurs in den ersten drei Quartalen erfolgreich fortgesetzt:

"Wir haben vom deutlich gestiegenen Sicherheitsbedürfnis der Anleger im Zuge der aktuellen Situation an den Finanzmärkten mit Rekordzuwächsen bei der klassischen Lebensversicherung profitiert", erklärt Allianz Vorstandsvorsitzender Dr. Wolfram Littich den aktuellen Boom. Auf Grund der unsicheren Börsensituation gaben viele Versicherungssparer zuletzt der klassischen Lebensversicherung den Vorzug gegenüber risikoreicheren Versicherungslösungen. Dadurch erzielte der Geschäftsbereich Leben im Vergleich zu 2007 einen Anstieg von sensationellen 27,6 Prozent auf 359,8 Millionen Euro. Dabei steuerte die klassische Lebensversicherung mit 220,9 Millionen Euro den größten Anteil bei. "Durch die Bildung hoher Schwankungsreserven, die in schlechten Zeiten an unsere Kunden weitergegeben werden, kann die Lebensversicherung ertragsarme Perioden besser ausgleichen als jede alternative Veranlagung. Das macht sie gerade in Zeiten wie diesen so attraktiv für Kunden", bekräftigt Littich.

In der Krankenversicherung konnte ein erfreulicher Zuwachs von 4,7 Prozent auf 30,5 Millionen Euro verzeichnet werden. Die Prämieneinnahmen im Geschäftsbereich Schaden/Unfall blieben aufgrund von Verlagerungen in Bereichen des Industriegeschäfts in ein Konzernunternehmen mit 651,9 Millionen Euro um 1,7 Prozent knapp unter dem Vorjahresniveau. Über alle Geschäftsbereiche ist die abgegrenzte Bruttoprämie im Vorjahresvergleich um 7,0 Prozent auf 1,042 Milliarden Euro gestiegen.

Trotz der Winterstürme Paula und Emma verlief die Schadenentwicklung insgesamt günstig. Die Aufwendungen für Versicherungsleistungen in der Schaden-/Unfallversicherung sind um 2,8 Prozent auf 430,1 Millionen Euro zurückgegangen. Im Bereich Krankenversicherung wurden mit 18,3 Millionen Euro um 6,1 Prozent mehr an Leistungen ausbezahlt, in der Lebensversicherung lagen die Aufwendungen für Versicherungsleistungen mit 214,4 Millionen Euro um 1,9 Prozent über dem Vorjahresniveau.

Das versicherungstechnische Ergebnis belegt einmal mehr die Qualität des Kerngeschäfts im Bereich Schaden/Unfall, wo mit 26,3 Millionen Euro der Vorjahreswert um 41,7 Prozent übertroffen wurde. Das finanztechnische Ergebnis zeigt, dass sich die vorsichtige Veranlagungsstrategie der Allianz bewährt. Der Aktienanteil am gesamten Portefeuille wurde bereits zu Jahresbeginn auf 10 Prozent heruntergefahren, aktuell auf Null. Ergänzt durch Sicherungsmaßnahmen im fallenden Markt lag der Wert des finanztechnischen Ergebnisses zum Ende des dritten Quartals bei 32,8 Millionen Euro nach 62,4 Millionen Euro im Vorjahresvergleich. Vor diesem Hintergrund konnte das EGT dennoch im Lauf des Jahres leicht verbessert werden und belief sich zum Stichtag auf 80,5 Millionen Euro.

Die Combined Ratio ist auf Zielkurs: Nach 97,1 Prozent im ersten Quartal - Paula und Emma hatten ihre Spuren hinterlassen - und 94,7 Prozent im ersten Halbjahr sank sie im dritten Quartal auf 93,7 Prozent. "Bei einem normalen Schadensverlauf im letzten Quartal sind wir zuversichtlich, unsere Wunschmarke von unter 94 Prozent zu erreichen", prognostiziert Littich.

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