Hohe Preise für Forschungen zur Stadtgeschichte vergeben

Wien (OTS) - Vor 20 Jahren wurde auf Betreiben von Univ.-Prof. Dr. Wilhelm Rausch, des Kulturverwaltungsdirektors von Linz, die Stiftung "Pro civitate Austriae" errichtet. Ihr Zweck ist es, "stadtgeschichtliche Forschungen und Publikationen aus dem Bereiche Mitteleuropas, jedoch mit besonderer Berücksichtigung österreichischer Themen, vornehmlich durch Vergabe von Preisen zu fördern". Seit 1988 wurden 19 Damen und Herren damit ausgezeichnet, sodass sich im 20. Bestandsjahr der Stiftung die 20. Auszeichnung ergibt. Seit dem Jahr 2000 fungiert der Direktor des Wiener Stadt-und Landesarchivs, Univ.-Prof. Dr. Ferdinand Opll, als Vorsitzender des Stiftungskuratoriums.

Die Verleihung des mit 5.000 Euro dotierten Preises findet heute, Mittwoch, im Stadtmuseum Nordico in Linz statt. Preisträgerin ist Mag. Dr. Claudia Friedrich (Graz) für ihre im Jahre 2005 an der Universität Graz abgeschlossene und von Herrn Univ.-Prof. Dr. Helmut Konrad betreute Dissertation "Reklame im Grazer Stadtbild um 1900. 'Chiffre der Moderne' oder 'Verschandelung' der Heimat".

Mit Unterstützung durch den Österreichischen Städtebund kann die Stiftung heuer erstmals auch einen weiteren Preis vergeben. Mit dem Betrag in der Höhe von 3.000 Euro können ab heuer jeweils zwei in Arbeit befindliche Diplomarbeiten bzw. Abschlussarbeiten eines Masterstudiums gefördert werden. Dieses "Studiengeld für Stadtgeschichte (STGSTG)" geht heuer an Sarah Pichlkastner für Ihre unter der Betreuung von Univ.-Prof. Dr. Martin Scheutz an der Universität Wien stehende Diplomarbeit "'wegen des blöden gesichts und altershalber'. - Wiener Stadtarmut am Beispiel des erlaubten Bettels ("Stadtzeichner") in der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts", sowie an Mag. Andreas Raab für seine unter Betreuung von Univ.-Prof. Dr. Karl Vocelka erarbeitete Diplomarbeit "Zur multiethnischen Identität Wiens - Geschichte und Einfluss längerfristig wirkender nationaler Minderheiten".
Nähere Angaben zu den Preisen (Stiftungspreis sowie STGSTG) finden Sie auf:

o www.stadtgeschichtsforschung.at/stiftungspreis.html o www.stadtgeschichtsforschung.at/studiengeld.html

(Schluss) red

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für Stadtgeschichtsforschung
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