Faymann fordert richtiges Zukunftskonzept von Post-Managern: Nur zusperren reicht nicht

Sieger der Regierungsverhandlungen wird Österreich sein

Eisenstadt (SK) - SPÖ-Vorsitzender Werner Faymann besuchte am Dienstag den Martini-Kirtag in Eisenstadt. Gemeinsam mit Hans Niessl, dem Landeshauptmann des Burgenlandes, und dem Team Burgenland nutzte Faymann die Zeit, um mit den Menschen ins Gespräch zu kommen. Vor allem die Themen Post und Regierungsverhandlungen waren in den Gesprächen von besonderem Interesse. Viel Zuspruch erhielt der SPÖ-Vorsitzende für seine Haltung zur Post. Faymann betonte, dass er heute eine Verordnung in Begutachtung gegeben habe, die vorsehe, dass bis Mitte 2009 keine Post-Filiale geschlossen werden dürfe. In dieser Zeit könne das hochbezahlte Management ein "richtiges Zukunftskonzept" vorlegen, ansonsten sei es "eine gute Investition", diese Manager abzubestellen, "da muss ihnen mehr einfallen als zusperren", so Faymann. Doch auch politische Weichenstellungen seien nötig, erklärte Faymann in Bezug auf die 2011 erfolgende Liberalisierung der Briefzustellung, so dürfe man hierbei nicht auf den ländlichen Raum vergessen. ****

In den Regierungsverhandlungen arbeite man "ernsthaft", so Faymann, der als besonders wichtigen Punkt die Vorbeugung der Arbeitslosigkeit nannte, denn "Abwarten ist nicht die richtige Taktik", so Faymann. Die Aufgabe einer neuen Regierung sei es, etwas zustande zu bringen, Investitionen zu unterstützen und den sozialen Ausgleich zu gewährleisten, erläuterte der SPÖ-Vorsitzende in seiner kurzen Rede auf der SPÖ-Bühne am Martinikirtag. "Vor und nach der Wahl steht für uns die soziale Frage für die Arbeitnehmer im Vordergrund", bekräftigte Faymann und erhielt kräftigen Applaus von den Menschen. Lob und Dank sprach Faymann Hans Niessl aus, der ihm in den Verhandlungen "Stütze und Freund" sei.

Besonders erfreut zeigte sich Faymann über die Einigung auf eine Steuerreform 2009. Es sei wichtig. jetzt "die Steuern zu senken, zu entlasten und die Kaufkraft zu stärken", so Faymann. Die Auswirkungen der Finanzkrise betreffend, erläuterte der SPÖ-Vorsitzende, es sei nun wichtig, "Löschwasser zu nehmen, um den Brand zu löschen" und eine hohe Arbeitslosigkeit zu verhindern. "Beide Parteien bemühen sich. Es wird am Ende nicht einen Sieger geben, sondern es wird für das Land etwas erreicht", so Faymann.

Viel Zuspruch und Unterstützung für Faymann

Vom Kleinkind, über junge Menschen bis zu den Senioren: die Besucher des Martini-Kirtages freuten sich offensichtlich über den Besuch von Werner Faymann. Viele Menschen wollten Polaroids und Autogramme vom SPÖ-Vorsitzenden und nutzten die Gelegenheit um Faymann Mut zuzusprechen. So sagte ein Besucher: "Setzen Sie durch, was Sie gesagt haben. Machen Sie eine gescheite Regierung, denn nur so können wir in eine gute Zukunft gehen." Und auch Niessl fand klare Worte für Faymann: "Danke, dass Du da bist und unsere Anliegen auch nach der Wahl gerne hörst."(Schluss) ar

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