Post- BZÖ-Strutz: Schnellschuss Faymanns ohne nachhaltige Lösung

Wien 2008-11-11 (OTS) - Als "Schnellschuss ohne nachhaltige Lösung", bezeichnet BZÖ-Generalsekretär Martin Strutz den heute von Verkehrsminister Werner Faymann angekündigten Schließungsstopp für Postämter. "Faymann betreibt hier nur Augenauswischerei, denn die große Schließungswelle bei den Postämtern war sowieso für später geplant. Der SPÖ-Chef schläft als zuständiger Minister seit Jahren und liefert hier aufgrund des immer stärker werdenden politischen und medialen Widerstandes einen Schnellschuss, ohne auch nur einen einzigen nachhaltigen Lösungsansatz zur Arbeitsplatzsicherung oder zum Standorterhalt zu liefern. Faymann geht es nur darum, den berechtigten Volkszorn einzuschläfern", so Strutz.

Das BZÖ verlangt von Molterer und Faymann die verantwortlichen Manager - besonders in der ÖIAG - zur Verantwortung zu ziehen. Zweitens sollen die gesetzlichen Rahmenbedingungen so verändert werden, dass die Post keine Wettbewerbsnachteile mehr gegenüber den privaten Anbietern habe, die Privaten also künftig sowohl eine österreichweite Versorgung garantieren, als auch mittels eines Mindestlohnes gleiche Gehälter zahlen müssen. Drittens habe es endlich ein Standortkonzept zu geben, das in Zusammenarbeit mit den Ländern und Gemeinden erarbeitet werden muss, um die Versorgungssicherheit der Bevölkerung zu gewährleisten.

"Einzelne Schnellschüsse bringen nichts und verpuffen, wegen ihrer temporären Begrenzung, völlig wirkungslos. Wenn Faymann und Molterer im Alleingang agieren, werden sie scheitern und damit die Post in ihrer Existenz nach dem Vorbild der AUA ruinieren. Wir brauchen jetzt eine breite Zusammenarbeit. Die Rettung der österreichischen Post sollte deshalb ein Thema eines umfassenden Postgipfels aller Betroffenen und des nächsten Österreich-Gespräches sein", fordert Strutz.

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