Obernosterer: Entwarnung für Gastronomie

Nichtraucherschutzgesetz: Falsche Information heute irritiert Gastronomiebetriebe. Gesetz eindeutig: Hauptraum muss nicht der umsatzstärkere Raum sein!

Klagenfurt (OTS) - "Heute sind die Kärntner Gastronomen leider falsch über das Nichtraucherschutzgesetz informiert worden. Der Hauptraum, der laut Gesetz, der Nichtraucher-Raum sein muss, muss nicht der Umsatz stärkere Raum sein", stellt VP-Nationalratsabgeordneter Gabriel Obernosterer klar, der maßgeblich an der Ausarbeitung des Gesetzes beteiligt war.

Im § 13 A, Absatz 2 sei das klar definiert. "Das heißt, im Thekenraum kann weiterhin geraucht werden, wenn das Gasthaus über einen weiteren Raum verfügt, der mehr Sitzplätze hat als der Thekenraum", weist Obernosterer hin. Beispiele dafür gebe es genug. So verfügen sehr viele Gasthäuser in Kärnten über eine Gaststube und einen extra Speiseraum, der auch mehr Sitzplätze hat. "Dieser Speiseraum muss künftig für Nicht-Raucher reserviert sein", so Obernosterer.
"Mit dem neuen Nichtraucherschutz-Gesetz haben wir eine Lösung gefunden, mit der alle und vor allem die Wirte weiter leben können", Obernosterer.
Die Wirtschaft habe ein generelles Rauchverbot in Österreich abgelehnt.

Das neue Gesetz sehe bei Lokalen mit mehr als 80 Quadratmetern abgetrennte Raucher- und Nichtraucherzonen vor. Der Nichtraucher-Bereich muss 50 % der gesamten Betriebsfläche in Anspruch nehmen. Gaststätten, deren Betriebsfläche kleiner als 50 Quadratmeter ist, können Raucherlokale bleiben. Ist bei Lokalen zwischen 50 und 80 Quadratmetern keine Teilung in Raucher- und Nichtraucher möglich, entscheidet der Wirt selbst.
In Kaffeehäusern, Beiseln, Discos oder anderen Veranstaltungsbereichen wäre ein generelles Rauchverbot an die Existenzen gegangen. (Schluss)

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