Richtigstellung zum Offenen Brief der Personalvertretung von Telekom Austria TA AG

Versorgung sichern mit einer überlebensfähigen Telekom Austria TA AG

Wien (OTS) - Die Entscheidung des Vorstandes, umfangreiche Kostensenkungsmaßnahmen im Festnetz umzusetzen, beruhen darauf, dass seit dem Jahr 2004 600.000 Festnetzanschlüsse abgemeldet worden sind. 42% der österreichischen Haushalte telefonieren ausschließlich mit dem Handy. Nur mehr ca. 25% aller Telefonminuten in Österreich werden über das Festnetz geführt, 2004 waren es noch 55%. Dagegen steigen die Personalkosten im Telekom Austria Festnetz um jährlich 5% oder EUR 25 Mio. bei gleich bleibendem Personalstand.

Ohne umfangreiche Kostensenkungsmaßnahmen verliert das Festnetz sehr rasch die wirtschaftliche Basis. Die Entwicklung im Festnetz zeigt, dass beim derzeitigen Trend ein negatives Betriebsergebnis in absehbarer Zeit erreicht wird und damit das Unternehmen investitionsunfähig macht. Mit den beschlossenen Kostensenkungsmaßnahmen soll dies verhindert werden. Darüber hinaus soll Spielraum für zukünftige Investitionen geschaffen werden. Das Management von Telekom Austria TA AG wird alles tun, um die Versorgung der österreichischen Bevölkerung sowie der österreichischen Wirtschaft mit leistungsfähigen Telekommunikationsdienstleistungen nachhaltig zu gewährleisten.

Zurückgewiesen werden müssen Aussagen der Personalvertretung, dass der Vorstand von uneinheitlichen Zahlen spricht. Alle Zahlen wurden transparent vorgelegt und beschlossen. Auch stimmt die Darstellung der wirtschaftlichen Situation, wie die Personalvertretung sie darstellt, so nicht: Die Rückstellungen belasten das Unternehmen mit EUR 630 Mio. und werden im Jahr 2008 zu einem Nettoverlust führen. Von einem Milliardengewinn zu sprechen ist völlig falsch. Darüber hinaus muss klar gestellt werden, dass Telekom Austria in der Vergangenheit umfangreich in das Festnetz investiert hat: In den vergangenen Jahren insgesamt EUR 2,5 Mrd. - um etwa 50% mehr als in die Mobilkommunikation. Weiters muss klargestellt werden, dass die Personalvertretung wiederholt Zahlen der Unternehmensgruppe auf irreführende Weise für das Ergebnis im Festnetz interpretiert.

Die Personalvertretung von Telekom Austria TA AG hat in der Vergangenheit genau jene wichtigen Schritte verhindert, die jetzt die teuren Personalmaßnahmen notwendig machen. Zum Beispiel wurde die von der ÖIAG gestaltete Beschäftigungsagentur, wie auch jede Flexibilisierung des Dienstrechtes abgelehnt und verhindert. Auch die Ausdehnung der Normalarbeitszeit und somit einer Verbesserung des Services für die Kunden von Telekom Austria wurde bekämpft und ist noch immer nicht so möglich wie es die Kunden wünschen.

DI Dr. Boris Nemsic, CEO Telekom Austria TA AG: "Die Restrukturierungsmaßnahmen sichern die verbleibenden Arbeitsplätze bei der Telekom Austria TA AG, schaffen Spielraum für Investitionen und gewährleisten die Versorgung mit Telekommunikationsdiensten in Österreich. Es ist unverständlich, dass die Personalvertretung in so einer wirtschaftlich schwierigen Zeit falsch informiert, Mitarbeiter und die Öffentlichkeit verunsichert und die Arbeit des Vorstandes behindert. Ich lade alle ein einen Beitrag für die Zukunft des Festnetzes zu leisten."

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