Josef Pröll verlangt absolute Versorgungsgarantie von Post- Management

Pröll: Köpfe sollen rauchen, nicht rollen

Wien, 11. November 2008 (ÖVP-PD) Eine absolute Versorgungsgarantie verlangt der gf. ÖVP-Bundesparteiobmann Josef Pröll und zeigt sich enttäuscht darüber, dass „das Management nur von Post-Standortschließungen und Personalreduktion spricht“. Vielmehr sollte man sich mit der Frage beschäftigen, wettbewerbsfähig zu bleiben beziehungsweise zu werden. ****

„Ich verlange auch, dass eine Versorgungsgarantie gegeben wird. Das betrifft vor allem die Standorte in unseren Gemeinden. Es muss sichergestellt werden, dass die Versorgung vor allem für ältere und nicht mobile Menschen im ländlichen Raum gewährleistet bleibt. Und dort, wo ein Postamt aus ökonomischer Sicht zu schließen ist, muss Ersatz mit intelligenten Lösungen gefunden werden. Dieser Ersatz darf aber nicht die Qualität der Dienstleistung beeinträchtigen, vielmehr soll die Chance zur Verbesserung des Services – vor allem bei den Öffnungszeiten -genutzt werden“, betont Pröll.

„Probleme dürfen nicht einbetoniert und auf die lange Bank geschoben werden. Die Politik hat jetzt die Aufgabe zu gewährleisten, dass die Post weiter fit für den Wettbewerb wird“, so Pröll. Zur Frage der Schließungen meint Pröll, dass es nicht sein kann, „dass man eine Zahl hinstellt und sagt ‚Weg damit’. Das ist zu eindimensional und das wird sicher nicht meine Zustimmung finden. Ich bin dagegen, die Köpfe rollen zu lassen, die Köpfe sollen rauchen“, so Pröll abschließend.

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