Beatrix Karl: System der Studienförderung ist fair und sozial treffsicher

Designierte ÖVP-Wissenschaftssprecherin erteilt VSStÖ-Vorschlag eine klare Absage

Wien (ÖVP-PK) - Für die designierte Wissenschaftssprecherin der ÖVP im Nationalrat, Abg. Univ.Prof. Mag. Dr. Beatrix Karl, hat sich das bisherige Modell des Studienförderungssystems bewährt und daran soll auch in Zukunft nichts geändert werden. "Der heute eingebrachte Vorschlag des VSStÖ, dass jeder Studierende ein Grundstipendium in der Höhe von 770 Euro bekommen soll, entspricht nicht dem eigentlichen Sinn des Stipendiums. Stipendien dürfen nicht nach dem Gießkannenprinzip, sondern müssen nach klaren Regeln verteilt werden", so Karl heute, Dienstag. ****

Für die ÖVP-Wissenschaftssprecherin muss weiterhin am bestehenden Modell festgehalten werden. "Jeder vierte Student bezieht derzeit ein Stipendium. Es ist ein vernünftiges Modell und vor allem sozial treffsicher", betont Karl.

Vor allem gehe es nun darum, die Universitäten finanziell auf eine gesunde Basis zu stellen und nicht noch eine weitere und völlig unnötige Baustelle im Universitätsbereich zu öffnen. "Die Abschaffung der Studiengebühren durch SPÖ, Grüne und FPÖ beschert den Universitäten mit Beginn des Sommersemesters 2009 eine Finanzlücke von 150 Millionen Euro. Viel Geld, das den Universitäten für Forschung, Wissenschaft und qualitative Bildungsstandards fehlen wird. Hier sehe ich viel mehr Handlungsbedarf, anstatt an einem bewährten und erfolgreichen Stipendienmodell zu rütteln", schloss Karl.
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