Zanger: Bildung im Murtal: Zug abgefahren?

Wien (OTS) - "Eine aktuelle Fahrplanänderung für den Bezirk Murau trifft nicht nur Schüler, die zu spät in den Unterricht kommen, sondern auch Eltern, die teilweise "festsitzende" Kinder auf steirischen oder kärntnerischen Bahnhöfen mit dem Auto abholen müssen", erklärt heute der steirische FPÖ-NAbg. Wolfgang Zanger und fährt damit fort, dass dies "ein weiterer Schlag ins Gesicht für die Region Aichfeld-Murboden" sei.

"Eine ÖBB-Verbindung in und aus dem Raum Murau wird gestrichen -Fazit: Schülerinnen und Schülern ist es nicht mehr möglich, morgens pünktlich den Unterricht zu erreichen respektive nach der Schule wieder nach Hause zu kommen. Direktoren von Höheren Schulen schlagen Alarm und befürchten eine Abwanderung von Schülern aus dem Bezirk Murau in das angrenzende Salzburg", zeigt Zanger auf.

"Ich habe nicht nur von Direktoren, sondern auch von zahlreichen besorgten Eltern entsprechende Schreiben erhalten! Diese Fahrplanänderung hat gravierende Auswirkungen nicht nur auf die Schüler, sondern auch auf die Eltern, die ihre Kinder häufig auf entlegenen Bahnhöfen abholen müssen. Als Berufstätiger lässt sich das aber so gut wie gar nicht machen", unterstreicht Zanger die Schwere dieser ÖBB-Entscheidung. Die Bundesbahnen reagierten auf den heftigen Protest eher zurückhaltend und argumentierten mit "kürzeren Reisezeiten und besseren Anschlüssen". Dass der Bezirk Murau von diesen Änderungen dermaßen stark betroffen sei, nehme man von Seiten der ÖBB lediglich "bedauerlich zur Kenntnis".

FPÖ-NAbg. Zanger will nicht zuletzt aufgrund der zahlreichen, ihm zugegangenen Reaktionen sofortige Maßnahmen ergreifen: "Die Direktoren der hiesigen Schulen fürchten eine Abwanderung der Schüler aus den betroffenen Gegenden. Das darf nicht passieren!". Für den in Großlobming lebenden Abgeordneten zählen Taten bekanntlich mehr als Worte - Zanger hat sich daher ein breites Repertoire für die Problemlösung zu Recht gelegt. "Zu allererst ergeht von unserer Seite - der Freiheitlichen Partei Österreichs - ein Schreiben an die Österreichischen Bundesbahnen in dem wir die Aufrechterhaltung der Zugverbindungen für Schüler fordern." In weiterer Folge werden von Zanger Briefe an Bundesminister Werner Faymann als zuständigen Verkehrsminister als auch an Landesrätin Mag. Edlinger-Ploder als zuständige Verkehrslandesrätin gehen. "Ich fordere von beiden angebrachtes Engagement, um diese Linie nicht sterben zu lassen!", schlägt Zanger klare Töne an.

Abschließend werde er, Zanger, noch einen Antrag zur Aufrechterhaltung der betroffenen Linie einbringen. Sein Hauptbeweggrund dafür: "Eine Belebung der gesamten Region liegt mir besonders am Herzen. Daher darf eine - die Region verbindende -wichtige Zugverbindung nicht ohne weiteres aus dem Fahrplan gestrichen werden!"

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