LHStv Rohr kündigt Unterschriften-Aktion gegen Post-Schließungswelle an

Kunden sollen mit Unterschrift direkt beim Zusteller Protest gegen massive Schließungs- und Kündigungswelle bei Post und Telekom einlegen.

Klagenfurt (SP-KTN) - "Der Landeshauptmann sollte anstelle von LH-Konferenz und Bürgermeistergipfel zu einer Sonderregierungssitzung einladen, damit der Protest des Landes zur angekündigten Schließungs-und Entlassungswelle bei Post und Telekom Austria zum Ausdruck gebracht wird und damit entsprechende Resolutionen gegenüber der Bundesregierung und besonders gegenüber Eigentümervertreter Molterer verabschiedet werden", sagt heute, Dienstag, LHStv. Reinhart Rohr. Außer leeren Worthülsen stecke nicht viel hinter den Ankündigungen Dörflers.

Jetzt ginge es vor allem darum, Solidarität gegenüber den Angestellten von Post und Telekom zu zeigen. "Als Gemeindereferent starte ich eine Initiative des Landes. Die Kunden von Post und Telekom sollen mit einer Unterschriftenliste Einspruch gegen die drohenden Kündigungen erheben. Damit verlangen wir, unterstützt von den Menschen unseres Landes, die Vorhaben der Generaldirektoren entsprechend zurückzuweisen und den Betrieb von Post und Telekom für die Zukunft sicherzustellen", so Rohr.

In Absprache mit den Kärntner Gewerkschaftsvertretern von Post und Telekom sollen die Zusteller selbst diese Unterschriftenlisten mit sich führen. "Für manche Menschen ist der Briefträger einer der letzten wirklichen Kontakte zur Außenwelt. Gleichsam ist die Post in den ländlichen Gemeinden ein wichtiger Bestandteil der wirtschaftlichen und sozialen Infrastruktur. Ich denke, die betroffenen Kunden werden mit großer Bereitschaft ihre Unterstützung für die Post und die Telekom zeigen", sagt Rohr.

Darüber hinaus will Rohr vom Bund ein Infrastrukturpaket zur Belebung der Konjunktur einfordern. "Was für die wichtigen Banken und die Wirtschaft gilt, muss auch für wichtige Investitionsvorhaben in Gemeinden gelten. Es wird notwendig sein, für wichtige Investitionen im ländlichen Raum Geld zur Verfügung zu stellen. Ich werde mit einem entsprechenden Brief an die Bundesregierung herantreten", so Rohr. Er habe schon vor der weltweiten Finanzkrise als Gemeindereferent mit Bedarfszuweisungsgesprächen in weiser Voraussicht gehandelt und mittelfristig Projekte in der Realisierung möglich gemacht. "Durch ein Investitionspaket für die Infrastruktur und wichtige Gemeindeprojekte soll diese Initiative zusätzlichen Schwung bekommen", sagt Rohr.

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