Lohn/Gehaltsrunde Brauereien: Es gärt in der Brauindustrie

Österreichweite Betriebsrätekonferenz am 17. November in Ansfelden

Wien (GMTN/GPA-DJP/ÖGB) - Nach vier Verhandlungsrunden über höhere Löhne und Gehälter für die rund 4.000 Beschäftigten in der österreichischen Brauindustrie gibt es immer noch keine Einigung von Gewerkschaft Metall-Textil-Nahrung (GMTN) und Gewerkschaft der Privatangestellten, Druck, Journalismus, Papier (GPA-DJP) mit den Arbeitgeber-VertreterInnen. "In der vierten Verhandlungsrunde bewegte sich das Angebot der Arbeitgeber um keinen nennenswerten Schritt, jetzt beraten wir mit den Betriebsräten die weitere Vorgangsweise", stellen die Gewerkschaften klar.++++

Beschlussfassung über weitere Maßnahmen

GMTN und GPA-DJP und die BetriebsrätInnen der Brauindustrie treffen am 17. November 2008 bei einer österreichweiten BetriebsrätInnen-Konferenz in Ansfelden zusammen. Berichtet wird über den bisherigen Verhandlungsverlauf und das Verhalten der ArbeitgeberInnen bei den bisherigen vier Verhandlungsrunden. Ein fünfter Verhandlungstermin wurde zwischen Gewerkschaften und ArbeitgeberInnen nicht vereinbart. "Nach den Informationen über den Verhandlungsstand wird bei der Konferenz die 'Beschlussfassung über weitere Maßnahmen' auf der Tagesordnung stehen", sagt Franz Rigler, in der GMTN für die Brauindustrie zuständig. Bernhard Hirnschrodt, Verhandler der GPA-DJP, ergänzt: "Wir gehen davon aus, dass die BetriebsrätInnen der Branche der harten Haltung der Arbeitgeber sehr wohl entsprechende Maßnahmen entgegenzusetzen haben."

"Es ist nicht einzusehen, dass es für die Beschäftigten der österreichischen Brauindustrie einen Abschluss unter der Inflationsrate geben soll. Darüber hinaus muss der Abschluss auch das Wirtschaftswachstum berücksichtigen", sagt Erich Foglar, Bundesvorsitzender der GMTN. Karl Proyer, stellvertretender Bundesgeschäftsführer der Gewerkschaft der Privatangestellten, Druck, Journalismus, Papier (GPA-DJP): "Die derzeitige wirtschaftlichen Lage der Brauindustrie ist gut. Es besteht absolut kein Grund, den Beschäftigten einen Diskont-Abschluss anzubieten."

ÖGB, 11. November 2008 Nr. 650

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